26 Februar 2008

6 nicht ganz so offensichtliche Gründe für Bulgarien als Altersruhesitz...

  1. Das Schwarze Meer wird trotz Klimaerwärmung nicht nennenswert ansteigen. (Weil es fast ein Binnenmeer ist).
  2. Als die Nazis von Bulgarien die Auslieferung ihrer Juden forderten, stellte sich die Führung des Landes schützend vor seine Juden. Bulgarien war das einzige Land innerhalb der Einflusssphäre des 3. Reiches, das sich so verhielt.
  3. Auch in zehn oder fünfzehn Jahren wird man sich Pflege in Bulgarien noch leisten können.
  4. Die Bulgaren gönnen einander nicht das Schwarze unter den Fingernägeln. Westeuropäern gegenüber entwickeln sie aber erstaunlicherweise keinen Neid. (Für die Bulgaren spielen sie "außer Konkurrenz".)
  5. Die Sommer sind heiß, die Winter können auch mal kalt werden. Immer währender Frühling wird schnell langweilig. Der Wechsel der Jahreszeiten dagegen hält jung.
  6. Mangels medizintechnischer Ausrüstung in den Krankenhäusern muss man nicht befürchten, allzu lange künstlich am Leben gehalten zu werden.

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22 Februar 2008

Schafe züchten in Austr, äh, Bulgarien

Sage und schreibe 675 Millionen Euro an Subventionen werden die bulgarischen Landwirte dieses Jahr an Subventionen erhalten, verkündet der Chef der zuständigen Behörde, Dimitur Tadarukov. Die höchste Subvention wurde im letzten Jahr an ein Agrarunternehmen in Varna ausgezahlt: € 2,2 Millionen. Die Anträge von über 5.000 Farmern wurden im letzten Jahr abgelehnt, weil sie beim Mogeln erwischt wurden.

Agrarland ist in Bulgarien noch recht günstig zu haben. Die Preise liegen etwa 20% unter denen in Deutschland. Je größer eine arrondierte, also zusammenhängende Fläche ist, desto höher der Preis pro Hektar. Die bulgarischen Agrarunternehmen sind hochtechnisiert und absolut professionell. Auf den Feldern sieht man die neuesten Modelle von John Deere & Co. Landwirtschaft ist in Bulgarien ein lohnendes Geschäft, wenn man es versteht. Die Arbeitskräfte sind günstig, die Böden fruchtbar, die Weltmarktpreise für nachwachsende Rohstoffe steigen und steigen. Hinzu kommen die Subventionen der EU.

Für Auswanderer und Existenzgründer gibt es folgende Chancen in Bulgarien:

1. EU Fördermittelberatung
2. Gut bezahlte Jobs für deutsche Agraringenieure und Spezialisten
3. Kauf und Verkauf von Agrarland an deutsche Investoren
4. Landwirtschaft in allen Facetten (Weinbau, Viehzucht, Bio,...)

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15 Februar 2008

Vergessen Sie Liechtenstein - Steuern sparen in Bulgarien

Die Steuer auf Einkommen bei Privatleuten und auf den Gewinn bei Unternehmen beträgt in Bulgarien nur 10% pauschal. Dafür gibt es keine Ausnahmen und Freibeträge. Die von Mertz erträumte Bierdeckelsteuer ist im aufstrebenden Bulgarien umgesetzt worden. Die Philosophie dahinter: Wenn die Steuern nicht so hoch sind, wird nicht so viel hinterzogen und die Menschen sind motivierter, Leistung zu bringen. Das werden die Deutschen nie kapieren und Demagogen wie Lafontaine und Beck schüren statt dessen Progromstimmung gegen Einkommensmillionäre. Nur 20% der Deutschen generieren 80% des Steueraufkommens und dennoch kommen von Politikern nach wie vor Sprüche wie: Breite Schultern müssen mehr tragen als schmale Schultern. Schmale Schultern tragen in Deutschland überhaupt nichts, und die breiten Schultern - obwohl in der Minderheit - alles. Die Bulgaren haben es verstanden und wollen, dass sich Leistung wirklich lohnt.
Davon hat Kohl in de 80ern nur geschwätzt. Statt die Steuern zu senken stiegen sie immer weiter und weiter.
Wenn Sie als Wissensarbeiter, Unternehmer im produzierenden Gewerbe, als Makler, Berater oder Privatier legal nur 10% Steuern bezahlen wollen, dann leben Sie in Bulgarien! In Städten wie Varna oder Sofia finden Sie eine vollständige Infrastruktur vor, perfekte Verkehrsanbindung an alle Europäischen Metropolen, ein faires Steuersystem und Arbeitskräfte mit einer hohen Arbeitsmoral sowie in der EU unerreicht günstige Lohnstückkosten.

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13 Februar 2008

Geschäftsidee für Auswanderer: Getfriday

PC, PDA und Organizer haben die Sekretärin abgeschafft. Was früher selbstverständlich war, auch für Freiberufler und Einzelunternehmer, ist heute nur noch in den Chefetagen größerer Betriebe angesiedelt: Die Sekretärin oder auf Neudeutsch Officemanagerin. Der Freelancer oder Small Business Owner muss selber tippen, telefonieren, organisieren. Angesichts hoher Lohnkosten ist für sie der Einsatz einer Sekretärin oft nicht zu bezahlen. Doch eine indische Website macht international Furore, weil sie typische Sekretariatsdienste für Jedermann zu unfassbar niedrigen Preisen anbietet. Per Internet sendet man seiner Sekretärin in Indien Instruktionen, die sie geflissentlich ausführt. Und das klappt ganz wunderbar (auch für Privatleute):
Handwerker anrufen, Friseurtermin ausmachen, Tisch reservieren, Flugpreise vergleichen, im Web recherchieren, Internetseiten pflegen, Datenbanken updaten, Kunden hinterhertelefonieren, Rechnungen schreiben, usw.

Die einzelne Tätigkeit selbst mag ja schnell erledigt sein, aber sie alle zusammen rauben sehr viel Zeit und sollten daher delegiert werden. Was spricht dagegen? "Bevor ich das erkläre mache ich es lieber selbst" ist dabei die typische Ausrede aller nur scheinbar fleißigen Leute, die zu Faul zum delegieren sind. Getfriday.com zumindest hat ausreichend delegationsfähige Klienten und ist ausgebucht. Jedoch funktioniert der Service nur im englischen Sprachraum, denn die Inder sprechen zwar sehr gut Englisch, aber sonst keine weiteren Fremdsprachen. Da drängt sich doch geradezu auf, in Bulgarien einen vergleichbaren Dienst für den deutschen Sprachraum zu errichten! Der deutsche Auswanderer muss vor Ort deutschsprachige Mitarbeiter rekrutieren, eine Website aufsetzen und per Pressemitteilung auf sich aufmerksam machen... Der Rest ist, wie immer im Geschäftsleben, harte Arbeit.

Das ist nur ein Beispiel, wie ein pfiffiger Auswanderer die Standortvorteile Bulgariens nutzen und eine Existenz gründen kann.

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Bulgarien für Auswanderer

Die einen suchen das Abenteuer, die anderen einen Job. Wieder andere wollen der Enge und der Hektik entkommen. Immer mehr Deutsche wandern aus. Die bulgarische Schwarzmeerküste ist ein perfektes Ziel für die Emigranten. Denn sie bietet eine wunderbare Natur, niedrige Lebenshaltungskosten und eine deutschfreundliche Bevölkerung.

Mit Englisch und Deutsch kann man sich sehr gut zurechtfinden. Kyrillisch und ein Überlebenswortschatz Bulgarisch sind schnell gelernt.

Möglichkeiten den Lebensunterhalt zu verdienen, bietet die boomende Region ebenfalls. Doch auch für Rentner ist Bulgarien perfekt. Wessen Lebensversicherung 60.000 Euro auszahlt, kauft sich ein Häuschen für € 40.000 und steckt noch € 20.000 in die Renovierung. Die Deutsche Rentenversicherung überweist die Rente auch nach Bulgarien. Die Lebenshaltungskosten liegen bei € 300, sofern man einheimische Konsumgüter kauft und nicht Importware aus dem Westen. Benzin kostet die Hälfte, Strom ebenfalls. Die private Krankenversicherung lässt man per Anwartschaftspolice ruhen, um sie im Ernstfall wieder zu reaktivieren. Vor dem Alter und einer eventuellen Pflegebedürftigkeit muss man sich in Bulgarien auch nicht fürchten. Pflegekräfte kann man bei einem Durchschnittsgehalt von € 250 durchaus leisten.

Wer Geld verdienen möchte, dem bieten sich zahlreiche Chancen ein Geschäft zu eröffnen oder auch in ein Angestelltenverhältnis einzutreten. Die Gehälter für Spezialisten und bestimmte Fachkräfte liegen nämlich ein Vielfaches über dem Durchschnittsgehalt. So kann ein zertifizierter Systemadministrator fast so viel Netto verdienen wie in Deutschland - bei deutlich geringeren Lebenshaltungskosten.

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