24 September 2006

Immobilienboom in Varna: Jetzt kommen die Profis

Deutsche und Oesterreicher haben sich angemeldet: "Die Zeit der Dilletanten scheint vorbei zu sein" ... so der Vorsitzende der Immobilienkommission des oesterreichischen Wohn - und Gewerbebauverbands.

Nachdem bisher hauptsaechlich kleine Ein-Mann-Makler mit bulgarischer "Unterstuetzung" den deutschsprachigen Markt bearbeitet haben, kommen nun Profis aufs Parkett. Die weltweit groesste, deutschstaemmige Edel-Agentur hat vor einigen Wochen ihr Headoffice Bulgarien in Varna eroeffnet. Dort hat man Großes vor. Deshalb holte man den frueheren Chef der Niederlassung Kanarische Inseln und Balearen nach Varna. Einen Vollblut-Profi, der Tausende Objekte in seinem Berufsleben verkauft hat, der die Kaeufer kennt, alle Spielarten des Immobiliengeschaefts gelernt hat und dank seiner Muttergesellschaft ueber die notwendigen Adressen und das Akquisitionspotenzial verfuegt.

Ein weiterer Profi hat sich in Varna angemeldet und moechte ebenfalls den Markt fuer Immobilien in Varna und an der Schwarzmeerkueste fuer Deutsche oeffnen. Auch dieser Anbieter verfuegt ueber die notwendige Akquisitionsstruktur mit eigenen Adressen und Callcenter in Deutschland. Schwerpunkt Deutsch und Schwerpunkt Varna und die Schwarzmeerkueste laest man auch aus dieser Firma verlautbaren.

Mit den Profis werden die Margen fallen und Serioesitaet wird einkehren.

Aber auch andere westeuropaeische Firmen habne sich in den letzten Wochen hier in Varna angemeldet: ein Profi aus Skandinavien bearbeitet gezielt den skandinavischen Markt hier in Varna, eine oesterreichische Familie verscuht das Segment "Luxus - Immobilien" an der Schwarzmeerkueste zu belegen und bieten ihre Objekte in Varna und Biala vornehmlich deutschen Interessenten an.

Auch die russische Klientel steigert die Nachfrage nach Immobilien in Varna und an der ges. Schwarzmeerkueste enorm. Eine auf Russland spezialisierte Agentur mit eigenen Bueros im Baltikum und Moskau verkauft bereits sehr erfolgreich.

Ein Belgier bietet hier in Varna speziel fuer deutsche, belgische, niederlaendische und franzoesische Investoren und Privatanleger optimale Markterschliessung und Verkaufsleistung fur Immobilien in Varna und der Schwarzmeerkueste.

Alle die o.g. Agenturen arbeiten eng zusammen, legen gemeinsame Qualitaetsstandsarts fest und sind ISO - zertifiziert.

Besonders interessant ist die gemeinsame Datenbank der o.g. Makler und Agenturen, die durch Mithilfe eines Datenbank - Spezialisten neuerdings in Betrieb genommen wurde. Damit geht der Markt fuer Immobilien fuer deutsche Nachfrager auf eine neue Leistungsebene und alle Insider sind gespannt auf die Dynamik, die daraus vermutlich entstehen wird.

22 September 2006

Immobilien Konferenz in Varna Thema Deutsche kaufen in Bulgarien

Endlich ein langes Wochenende. Heute ist Feiertag in Bulgarien und ich geniesse es sehr nicht ins Buero gehen zu muessen.

Gestern um 19.00 war die mehrmals angekuendigte Immobilien Konferenz speziell fuer den deutschen Markt. Die teilnehmenden Referenten (allesamt erfolgreiche Immobilien Makler aus Varna, Sofia und Burgas) berichteten ueber ihre Erfahrungen im Umgang mit deutschen Interessenten.

Dabei wurden die Eigenheiten der deutschen Investoren und ihr besonderes Sicherheitsbeduerfnis beschrieben. Referenten und Forum waren sich einig, dass zwar im Moment die Dynamik von russischen Kaeufern bestimmt ist, aber der Kaeufermarkt fuer Immobilien kuenftig staerker durch deutsche Kaeufer bestimmt werden wird.

Einer der Teilnehmer wird in Deutschland in Kuerze eine 3 Verkaufsniederlassungen gruenden mit eigenem Callcenter nach dem englischen Vorbild. Die Kunden werden in Deutschland gewonnen und dann durch deutsche Mitarbeiter in Sofia und Varna vor Ort betreut. Die komplette Servicepalette von Firmengruendung ueber Vermittlung bis zur Abwicklung soll gebotne werden. Diese Firma hat zum Markteintritt nach eigenen Aussagen ein dickes Budget bereitgestellt und vermittelt einen sehr kompetenten Eindruck.

22 Teilnehmer diskutierten anschließsend engagiert und man spuerte bei allen Maklern, dass Immobilien in Varna und Sofia in Zukunft verstaerkt an deutsche Kunden verkauft werden sollen.

21 September 2006

Immobilien in Varna - Konferenz

Nochmal zur Erinnerung, heute Donnerstag im Astera, Golden Sands: Konferenz -Immobilien in Varna - "Deutsche Kunden kommen", lautet das Motto heute Abend unter Leitung von Dimitri Vassilev. Vortrag und Diskussion werden sicher interessant, ich fahre jetzt hin, berichte später auf diesem Blog.

19 September 2006

Hotels in Varna und Goldstrand

Hier meine Liste der empfehlenswertesten Hotels in Varna und Umgebung:

Varna Zentrum

Hotel Musala
5 Sterne, klein aber gut, guter Service, klassische Einrichtung, gutes Restaurant, kleiner-feiner Wellness-Bereich, ganzjaehrig geoeffnet.

Varna Meeresgarten

Dallas Business Club Hotel
5 Sterne, privat, fast familiaer, hoher Sicherheitsstandard, grosse, klassisch eingerichtete Zimmer, Suiten und Familien-Apartment, sehr guter Service, Barbeque, Pool, Sauna, Fitness,Tennis, grosser Garten, Poolbar, ganzjaehrig geoeffnet.

Sv. Konstantin

Grandhotel Varna
5 Sterne, grosses, aelteres Luxushotel, aussen sozialistisch - innen edel, grosse Bar, Casino, eigener Strand, Restaurant, Wellness-Bereich, ganzjaehrig geoeffnet.

Azelea
4 Sterne, mittelgrosses gutes Mittelklasse - Hotel, Wellness, direkt an der Beach, modern und trotzdem gemuetlich, Service mittel bis maessig, ganzjaehrig geoeffnet.

Golden Sands (Goldstrand)

Kempinski Resort Hotel
5 Sterne, sehr grosses, neues Luxushotel, grosses Foyer, grosser Aussenpool-Bereich, direkt am Strand, grosser Garten / Park, Wellnessbereich, schoene Hotelbar, bester Service an der Schwarzmeeerkueste, ganzjaehrig geoeffnet.

Man bemueht sich Kempinski-Niveau zu ereichen, was bei einem solchen Riesen-Hotel nicht so leicht gelingen kann aber insges. sehr gut, deutsches Management.

Diplomat
5 Sterne, grosses, neues Luxushotel, Standart etwas unter Kempinski aber auch gut, Wellnessbereich, Lobbybar, Service mittel, ganzjaehrig geoeffnet.


Astera
bestes 4 Sterne Hotel, gutes Restaurant, Casino, schoener Wellnessbereich, mittelerer - bis guter Service, modern wirkendes Mittelklasse Hotel, fast an der Beach.

In Golden Sands werden viele Apartments vekauft und Immobilienhaendler gibt es an jeder Ecke, also wie in Varna. Der Hotelbetrieb wird dadurch nicht gestoert, Gaeste werden nicht belaestigt. Aber es gibt gerade im Winter immer wieder sehr interessante Angebote.

Apartments werden in der beginnenden Wintersaison am guenstigsten gekauft. Wenn Sie also einen Winterurlaub oder eine Kulturreise machen wollen, Immobilien kaufen oder wegen Dentaltourismus kommen wollen (wird seit Swiss Dentaprime in Varna immer beliebter), dann sind Sie mit den o.g. Hotels bestens bedient. Im Winter gibt es guenstigere Preise, aber es gibt auch sehr guenstige, einfache, gut gefuehrte Hotels, in denen Sie die Nacht fuer Euro 20-35 verbringen koennen.

17 September 2006

Immobilien Preise Konditionen Varna , Burgas und die Schwarzmeerkueste

Hier nun wie versprochen die Preisuebersicht Immobilien in Varna und Umgebung, die tatsaechlichen Einkaufspreise, ausgemittelt:

Varna Apartment, neu, komplett, ohne Moebel, Meeresgarten, durchschn. Euro 880.-,

Varna Apartment, neu, Best Center, komplett, ohne Moebel, durchschn. Euro 860.-,

Varna Apartment, neu, Center und angrenz. Stadtteile, ohne Moebel, durchschn. Euro 640.-,

Varna Baugrundstueck fuer 1FH, reguliert, erschlossen, mit Meerblick, durchschn. Euro 45.-/qm. Ohne Meerblick 25.-/qm.

Varna Baugrundstueck fuer 1 FH, im Meeresgarten, reguliert, erschlossen, mit Meerblick, max 300 m zur Beach /Strand, durchschn. Euro 65/qm.

Balchik Apartment, neu, komplett, ohne Moebel, Meerblick, durchschn. Euro 520.-,

Balchik Apartment, neu, komplett, ohne Moebel, ohne Meerblick, durchschnittlich Euro 420.-,

Balchick, Einfamilien-Haus,neu oder neuwertig renoviert, Meerblick, 120qm Wfl, Euro 60 000.- - Euro 70 000.-,

Balchick Baugrundstueck fuer 1FH, Meerblick, erschlossen, durchschnittlich Euro 25.-/qm.

Weitere Preise zu Imobilien in Varna in Kuerze. Diese Preise stammen aus Interviews mit Verkaeufer und Kaeufer zu den tatsaechlich gezahlten Preisen. Bei diesen Interviews wurde klar, das einige Makler dadurch abzocken, dass sie einen Zwischenkaeufer organisieren und dann etwa zum doppelten Preis verkaufen. Die Provision kommt noch oben drauf. Auslaender durchschauen oft dieses Spiel nicht.

16 September 2006

Neue Architektur - Immobilien in Varna, der Schwarzmeerkueste Bulgarien

Petko Petkov und Dr. Zeller, Immobilien in Varna : "Sinnliche-Erotische Designerlebnisse durch "feng shui - haute couture" für Bauwerke die Zukunft heute erdenken" .

Nicht kommerziell opportunistische Erwägungen, also die aktuellen Marktchancen haben Petko Petkov und Dr. Zeller veranlasst, öko-soziale Bau-Kultur zum Leitthema zu machen. Nein, die Symbiose zwischen Design und Bau-Bio-Logik ist für die beiden eine Anleitung zum beruflichen Handeln seit Jahren schon. Dies sind die Grundideen von denen beide geleitet sind und moeglicherweise ein neues Architketur - Zeitalter in Varna, Burgas, Plovdiv und Sofia einleiten werden.

Die konsequente Berücksichtigung biologischer Gesetzmässigkeiten in Architektur und Design brauchen der hochklassigen Gestaltung nicht im Wege zu stehen, im Gegenteil: die Beachtung ganzheitlicher Zusammenhänge in der Kreation fuehren in der Ästhetik zu einer neuen Klasse – ob in der Gebaeude - oder in der Raumgestaltung.

Wir lassen uns von dieser Erkenntnis leiten:
Das Gebäude, die Immobilie ist der erweiterte Organismus des Bewohners. Der Raum als dritte Haut des Menschen: Er schützt, atmet und filtert und energetisiert. Dieser philantropischen Philosophie konkrete Gestalt zu geben, das ist ihr Bestreben. Und diese Arbeit ist dann gut getan, wenn ein Apartment, eine Wohnung, ein Haus, eine Villa, eine Immobilie ein sinnliches Designerlebnisse also "haute couture" geworden ist, also das Morgen heute gedacht wurde.

Erste Entwuerfe sind fertiggestellt. Die Planungen fuer 1 Apartmenthaus in Varna an der Schwarzmeerkueste, eine Villa in Varna - Thrakta und ein Stadthaus in Sofia abgeschlossen.
Man darf gespannt sein.

15 September 2006

Total-Kinesologie in Varna - Varna Immobilien im Supratest

"Was hat Kineslogie mit Immobilien zu tun"....? fragte ich Dr. Thomas Zeller von der Abteilung Bauforschung des Lindenthal-Institut Graz. Es ist die Kultur, die Atmosphaere, das aesthetische Klima eines Raumes oder eines Hauses das uns die Haelfte unserer Lebenszeit praegt und beeinflusst.

Die "neue" Baubiologie setzt auf beide Ebenen:

die Verwendung bester, oekologischer und biophiler also gesundheitsfoerdender Materialen verbunden mit der Abschirmung von negativen Umweltfaktoren wie z.Bsp. Elektrosmog einerseits und der Schaffung einer Aestethik durch die Architektur die dem Auge und der Seele gut tut.

In Bulgarien werden nun erste urbane Projekte geplant. Dr. Zeller hat hierfuer in dem Sofioter Nachwuchs - Architekten Petko Petkov einen "Geistesverwandten" gefunden. 3 Immobilien, 2 in Varna und 1 in Sofia sollen die Fachwelt ueberraschen...verriet mir Dr.Zeller. Eine detaillierte Beschreibung zu meinem Gespraech mit Dr.Zeller werde ich in den naechsten Tagen posten. In jedem Fall werden von diesen Akteuren positive Einfluesse in den Markt fuer Immobilien in Varna , der Schwarzmeerkueste und Bulgarien ausgehen. Mehr in den naechsten Tagen.

14 September 2006

Grossprojekte in und um Varna

Mehrere Immobilien-Grossprojekte werden zur Zeit in Varna realisiert oder geplant.

Der Businesspark Varna ist ein hochmoderner Komplex am Stadtrand von Varna, direkt an der Autobahn Varna Sofia am Flughafen Varna gelegen. Der bautechnische Standart ist technisch und optisch sehr hoch. Die Mieten liegen Euro 10.-/qm.

Der zentrumnahme Teil des Hafen von Varna wird komplett umgebaut. 2 Grossinvestoren gestalten diesen Hafenbereich von Varna zum Passagierterminal um. Ausserdem werden auch hier hochwertige Buero - und Gewerbeimmobilien gebaut. Auch diese Investion in Varna wird zu erheblichen Wertsteigerungen der Immobilien der Stadt Varna fuehren.

Immobilien Grossprojekte fuer Apartmentanlagen und Hotels entstehen in Sv. Konstantin Varna, nahe der Swiss Dentaprime Zahnklinik. Sveti Konstantin Varna wird in den naechsten Jahren den ohnehin schon hochwertigen Standart mit der angrenzenden Villenzone und Thrakata weiter ausbauen.

Im Zentrum von Varna und dem griechischen Viertel von Varna sind insgesamt ca. 120 neue Apartmenthaeuser geplant. Vorhandene, stark renovierungsbeduerftige Haeuser wurden von den Bauunternehmen gekauft, meist wurden die Alteigentuemer durch neuen Wohnraum, also durch Apartments in den neuen Haeusern, entschaedigt. Eine liquiditaetsschonende und steuerlich attraktive Loesung fuer Kaeufer und Verkaeufer.

Ein anderes Konzept realisiert zur Zeit ein Bautraeger an dem die Deutsche Bank beteiligt ist. Schoene, historische Gebaeude in der Stadt Varna werden gekauft und kernsaniert. Die Fassaden werden erhalten und hochwertige, repraesentative Buero- und Gewerbeflaechen werden geschaffen und vermietet. Die Mietpreise bewegen sich hierbei zwischen 12.- und 16.- Euro per qm.

Es ist klar ersichtlich: Varna wird durch diese intensiven Investitionen in Immobilien in den naechsten 10 Jahren das Stadtbild aufwerten. Die Attraktivitaet von Varna wird weiter zunehmen und zwar unabhaengig vom tatsaechlichen Beitrittsdatum zur EU.

Deutsche in Bulgarien - Immobilien Statistik - Verkauf an der Schwarzmeerkueste

Der ehrenamtlich engagierte Verein "Deutsche in Bulgarien" hat nun an seine Mitglieder die ersten statistischen Auswertung uebergeben. Die Zahlen beziehen sich auf 14 Notare der gesamten Kueste Bulgarien am Schwarzen Meer. Gleichzeitig wurde durch "Deutsche in Bulgarien" die Datenbank in Betrieb genommen, in die - anonymisiert - alle Transaktionen der Notare mit allen Eintragungen in den Grundbuechern und Katastern abgeglichen werden.

Der Aufbau der Datenbank war eine enorme Anstrengung, die laufende Pflege kann nun von 2 ehrenamtlichen Helfern erledigt werden. Zusaetzlich werden eingepflegt alle Informationen die die Art der Transaktionen beschreibt, Unregelmaessigkeiten, Manipulationen und Betrug. Auch die abweichenden Beurkundungswerte von den tatsaechlich bezahlten Betraegen werden durch vertrauliche Befragung der Kaeufer ermittelt und Anstifter dazu dokumentiert.

Auf lange Sicht wird diese Vorgehensweise allen unserioesen Geschaeftsleuten, Maklern und Projektierern das Leben schwer machen und die Position und Sicherheit der Kaeufer erheblich verbessern. Weiterhin habe ich erfahren, dass Deutsche in Bulgarien auch den Gerichten und der Polizei die Zusammenarbeit angeboten haben. Ob eine Gutachterstellung eingeraeumt werden kann ist offensichtlich noch nicht geklaert.

Folgende Kaeufe wurden durch Deutsche in Bulgarien seit 01/06 ermittelt und ausgewertet:

Kavarna: 2 Grundstueck, 0 Haus, 28 Apartment.
Balchik: 5 Grundstueck, 2 Haus, 8 Apartment.
Albena: 8 Grundstueck, 0 Haus, 9 Apartment.
Goldstrand ( Golden Sands ): 6 Grundstueck, 2 Haus, 43 Apartment.
Sv. Konstantin / Vinitsa : 23 Grundstueck, 81 Apartment.
Varna (alle Stadtteile ausser Galata): 125 Grundstueck, 42 Haus, 331 Apartment.
Galata ( Varna ) : 51 Grundstueck, 8 Haus, 3 Apartment.
Galata - Priboi ( Varna ): 8 Grundstueck, 2 Haus, 0 Apartment.
Doerfer Varna Sued bis Kamchija: 89 Grundstueck, 29 Haus, 1 Apartment.
Biala und Obzor: 19 Grundstueck, 5 Haus, 72 Apartment.
Sonnenstrand ( Sunny Beach ) mit St. Vlas, Nessebar und Pomorie: 114 Grundstueck, 18 Haus, 183 Apartment.
Burgas, alle Stadtteile und der Sueden von Burgas: 93 Grundstueck, 42 Haus, 91 Apartment.


Von einem Teil dieser Verkaeufe liegen die tatsaechlichen Verkaufspreise vor, also per Interview ermittelt beim Kaeufer. Dadurch hat der Verein einen guten Marktueberblick ueber die tatsaechlich bezahlten Preise und kann somit realistische Verkehrswerte schätzen.

Die Preisvergleiche werden sehr differenziert angestellt, z.Bsp. Form des Baugrundstueckes hinsichtlich der Bebaubarkeit, Meerblick ja nein, Seaside ja nein, direkt am Strand, Kueste , Sandstrand ja nein, reguliert, Bauqualitaet, Klimatisierung, Zentralheizung, Ausstattung, Lift, architektonische Qualitaet, Landhaus , rechtliche Situation und Sicherheit, Abstand zur Stadt oder staedtischen Einrichtungen usw.

Mehr und mehr Kaeufer wenden sich inzwischen hilfesuchend an Deutsche in Bulgarien. Nicht allen kann geholfen werden, da die Personalresourcen mit kompetenten und erfahrenen ehrenamtlichen Fachleuten natuerlich begrenzt ist. Also wenn Sie auch in Varna oder an der Schwarzmeerkueste leben, privatieren oder Rente beziehen und ueber Fachwissen aus dem Bereich Bau, Immmobilien, Recht, Steuer, Zertifizierung oder Wirtschaftpruefung verfuegen oder wenn Sie in der Justiz beschaeftigt waren und Lust haben sich ehrenamtlich fuer Deutsche Siedler in Bulgarien zu engagieren, dann melden Sie sich bitte beim Verein: www.ostbulgarien.org.

Leider kann ich selbst micht nicht engagieren, da mir per Arbeitsvertrag jede weitere Taetigkeiten auch eherenamtliche Arbeit nicht erlaubt ist. Es ist sehr schoen hier in Bulgarien und man kann hier gut und preiswert leben und gerade fuer Ruhestaendler bietet es sich an. Die professionellen Investoren haben dies laengst erkannt und immer mehr deutsches Geld fliesst ins Land. Aber zunehmend auch deutsche Privatleute. Mein Rat an alle: Holt Euch serioese Beratung, nicht von Maklern oder Vermittlern oder deren verbundener Notare und Rechtsanwaelte. Die Tatsache, dass Deutsch gesprochen wird oder der Makler gar ein Deutscher ist, bringt fuer Sie keine Sicherheit. Hueten Sie sich vorallem vor den hemdsärmligen, nicht professionell auftretenden Maklern, da diese meist nicht nach kontrollierten Bedingungen arbeiten.

09 September 2006

Deutsche in Bulgarien - die Kueste und das Biest

Obgleich und vielleicht habe ich leicht reden, als Mitarbeiter der Bulgarien - Tochter eines Internationalen Konzerns deutscher Herkunft hier in Varna habe ich natuerlich ein verhaeltnismaessig gutes Gehalt und kann mich auch sonst nicht beklagen - trotzdem nervt es mich zu sehen wie Landsleute abgezockt werden von Maklern mit Immobilien in Varna, Immobilien in Bulgarien, Immobilien an der Kueste, immobilien an der Schwarzmeerkueste, Immobilien in VArna, Immobilien in Burgas, immobilien in Kavarna, immobilien in Ruse, Immobilien in Silistra, Immobilien in Plovdiv, Immobilien in Balchick, Immobilien in Galata, Immobilien in Kamchija, Immobilien an der weissen lagune (white lagoon), Immobilien in Sofia, Immobilien in St Vlas, Immobilien in Pomorie, Immobilien in Nessebar, Immobilien in Obzor, Immobilien in Biala u.v.a. , ueberall finden Sie diese kleinen "Maker" die mit vertauensvollen Spruechen und mit " wir wissen wie es hier laeuft " versuchen sich das Vertrauen zu erschleichen, aber leider ist es oft nicht gerechtfertigt. Immer pruefen ob der Verkaeufer wirklich eine gute Reputation hat! ist der Verkaeufer gross genug um an die besten Grundstuecke und die besten Preise zu kommen. Vergessen Sie nie, dass kleine Makler oder Vermittler oder Berater nur den Rest bekommen und immer zu schlechten Preisen. Egal was Ihnen auch immer erzaelt wird, ueberpruefen Sie das Rating bei Deutsche in Bulgarien!!! Immobilien in Bulgarien, Immobilien in Varna oder an der Kueste in Bulgarien koennen sehr interessant sein, aber kaufen Sie niemals bei den kleinen Vermittlern oder Beratern und pruefen Sie immer die Reputation! Viel Glueck und Erfolg

Varna - Bulgarien, Kultur an der Schwarzmeerküste

Varna und seine Geschichte. Es ist ein Anliegen des Autors eine Besinnung auf die unglaubliche reiche Kultur Bulgariens und speziell der Schwarzmeerküste und Varna anzustossen.
Bulgarien - Varna : Arche Noa - Atlantis und die Sintflut
Die Neolithische Revolution in Osteuropa - Archäologen auf dem Irrweg? Warum begann das Neolithikum an der Schwarzmeerküste so spät?

Das hier vorgestellte Ergebnis basiert auf den Erkenntnissen einer kleinen Expedition auf den Spuren der Atlantisflüchtlinge entlang der Donau bis zum Schwarzen Meer. Dank der Archäologin Velichka Matsanova für anregende und aufschlussreiche Gespräche und eine Einführung in die lokale Chronologie.

Nach der nahezu einhelligen Meinung entwickelte sich die sesshafte Landwirtschaft bis etwa 8000 v.Chr. im fruchtbaren Halbmond von Palästina über Zentralanatolien bis an die mesopotamischen Berg-Hänge. Bis etwa 7000 v. Chr. breitete sie sich über ganz Anatolien aus.

Anschließend soll angeblich - und das bestreiten deutsche Archäologen energisch - diese neue Technologie über die Ägäis nach Griechenland gekommen sein, wo sie ab etwa 6400 v. Chr. nachweisbar ist , z.Bsp. die schwarz-monochrome Keramik, später die Sesklo-Kultur.
Von hier aus breitete sie sich in den mittleren Donauraum aus, wo sie ab 6200 v. Chr. nachweisbar ist . Ein Grund für diese Annahme ist die Tatsache, dass an der Westküste des Schwarzen Meeres kaum frühe Ansiedlungen gefunden wurden.

Ausbreitungsweg der sesshaften Landwirtschaft
Schließlich breitete sie sich mit der neolithischen Revolution ab 5500 rasant über ganz Europa aus.



Fundamentale Kritik:
Dieser Darstellung können einige deutsche Archäologen und Altertumsforscher nicht folgen:

Unter Berücksichtigung der in dieser Zeit üblichen Technologie ist es unvorstellbar, dass Menschen systematisch mit Hab und Gut die Ägäis überquert haben. Diese Theorie ist eine Hilfskonstruktion, weil es noch unwahrscheinlicher ist, dass Menschen den Bosporus mit seiner starken Strömung überquerten. Die Archäologen, die sich diese Doktrin ausdachten, konnten ja noch nicht wissen, dass zu der Zeit noch eine Landbrücke zwischen Europa und Asien bestanden hatte. Aber wo sind die Funde von Schiffen, von Abbildungen von Schiffen oder von Plastiken von Schiffen? Eine solche Technologie gab es noch nicht. Hochseeschifffahrt und Segeltechnik wurden nicht früher als im 2. Jahrtd. v. Chr. entwickelt und selbst für die spät-bronzezeitlichen Griechen war die Über-Querung der Ägäis noch eine gewaltige Herausforderung. Die Archäologen, die die Theorie einer systematischen Wanderung über die Ägäis vertreten, sollten die Möglichkeit einmal experimentell mit einem Floß oder einem Einbaum überprüfen bevor sie weiter ihre Theorien verbreiten.

Auch das Vorkommen sehr früher Kulturen in Thrakien zum Beispiel mit der Karanovo-Kultur spricht eher dafür, dass die Besiedlung über die Landbrücke erfolgte. Der europäische Teil der Türkei ist leider noch Terra Incognita, aber Ausgrabungen haben hier bereits begonnen.

Ebenso unwahrscheinlich-abenteuerlich mutet der zweite Teil deren Theorie an: Die ersten Siedler in Griechenland sollen dann das Balkangebirge überquerend den mittleren Donauraum besiedelt haben. Das mag ja theoretisch noch möglich sein - in diesem Fall müssen sie aber gleichzeitig - wiederum ohne Not - noch die Südkarpaten und die Nordkarpaten übergequert und die Bug-Dnjepr-Kultur begründet haben. Ein solches Verbreitungsmuster ist für die europaeischen Kulturen völlig untypisch. Typischerweise eroberte man neue Flächen entlang der Flüsse, die gleichzeitig Transport- und Kommunikationswege waren.

Schließlich hat gerade die Kultur auf dem Zentralbalkan die engsten Übereinstimmungen mit den Entwicklungen in Anatolien. Die spricht dagegen, dass die Ausbreitung erst den Umweg über Griechenland nahm.

Die Antithese der deutschen Forscher (die Atlantis-Sintflut-Theorie)
Nach dieser Meinung bestand zur Zeit der Ausbreitung der sesshaften Landwirtschaft nach Europa noch eine Landbrücke zwischen Europa und Asien, und zwar genau dort, wo heute der Bosporus den Weg versperrt. Es gab also keinen Grund, die Ägäis zu überqueren - die Siedler siedelten sich einfach entlang der Küsten an, wie sie es seit alter Zeit gewohnt waren.
Das Schwarze Meer war zu jener Zeit noch ein Süßwassersee mit einer Küstenlinie, die 120 Meter unter dem heutigen Stand des Weltmeeres lag. So meinen diese Forscher auch, dass der Hauptstrom der Siedler eben nicht nach Griechenland entlang des Mittelmeeres, sondern nach Norden entlang der Küste des Süßwassersees (Black Sea)zog.
Im Nordwesten fanden sie eine große Ebene - heutiges Kontinentalschelf - die klimatisch begünstigt war: Von 6200-5800 vor Christus gab es eine Zwischeneiszeit in Europa, deren Auswirkungen in der Ebene - unter dem Spiegel des Weltmeeres - , was die Temperaturen angeht, ausgeglichen wurden.

Die Zwischeneiszeit erbrachte eine Austrocknung des fruchtbaren Halbmonds - der Wasserstand des Vansees in der Osttürkei sank in dieser Zeit um 250 Meter - so dass viele Siedler abwanderten. Dies erklärt wohl auch den relativ schnellen Untergang zu jener Zeit. Auch die Folgen der Austrocknung konnten in der neuen Heimat abgefedert werden, da eine Vielzahl von Flüssen die Ebene durchzogen hatte und durchzieht.
Erfahrungen mit einfacher Bewässerung wurden in Jericho bereits um 7000 vor Christus gemacht. Klima und Bewässerung erlaubten relativ schnell zwei Ernten, zumal es in der Ebene Lössboden gab, wie Bohrungen zeigten.
So entstand in der Ebene in der Zeit bis 5500 v. Chr. ein großes neolithisches - gegen Ende hin, spaeter wahrscheinlich sogar kupfer-steinzeitliches Zentrum, dessen Ausläufer sich bereits ab 6200 v. Chr. an den jeweiligen Zuflüssen zu der Ebene zeigen. Diese zogen nämlich nicht über Land, sondern flussaufwärts bis zur neuen Klimagrenze. Dies half auch, den entstehenden Bevölkerungsdruck in der Ebene auszugleichen.
Das Konstrukt der europäischen „Mittelsteinzeit“ ist nur deshalb entstanden, weil dieses hoch entwickelte jungsteinzeitliche Zentrum mit der Sintflut vernichtet und vollständig unter Sedimenten begraben wurde; man meint, jungsteinzeitliche Einsprengsel in einem altsteinzeitlichen Umfeld gefunden zu haben - tatsächlich fand man die Ausläufer eines neolithischen Zentrums.
Die Forscher gehen sogar soweit, dass ab spätestens 5800 v. Chr. keine anatolische Prägung Europas, sondern umgekehrt eine europäische Prägung Anatoliens vorlag. Unseres Erachtens war das ganze Gebiet tatsächlich ein frühes Imperium, das das nördliche Schwarzmeer, den Balkan, Griechenland und Anatolien kontrollierte. Man bedenke, dass wohl in dieser Zeit das Konzept der gottgleichen Könige erfunden wurde - siehe Varna-Kultur -, welches später von den Folgekulturen erfolgreich kopiert wurde und erst den Aufstieg von Hochkulturen erlaubte. Insofern ist es nicht schwer nchvollziehbar, das tatsächlich ein solches Königreich existierte, wie es mit der Atlantissage überliefert worden ear: Der Aufstieg erfolgt bekanntlich innerhalb kürzester Zeit wie in Babylon, Rom, Griechenland u.a. und nicht in Jahrtausenden.

Die Sintflut um 5500 v. Chr. löste eine Fluchtwelle aus, die sich in Europa mit der neolithischen Revolution zeigt. Auf dem Balkan tritt die Vinca-Kultur in Erscheinung, die bereits über Schrift verfügt - was von Archäologen aber gerne bestritten oder kleingeredet („Sakralschrift“) wird, weil es nicht in ihr Weltbild passt. Genauso gerne wird ignoriert, dass die frühesten Hochkulturen eben nicht in Mesopotamien oder Ägypten, sondern in Europa entstanden:
Vinca ; 1. Generation ab 5500 v.Chr.,Linearbandkeramik, 1. Generation ab 5500 v. Chr.
Bug/Dnjepr/Dnjestr -Städte mit mehr als 10.000 Einwohnern- , 2. Generation 5. Jahrtausend
Varna-Kultur (Steinhäuser, größter vorgeschichtlicher Goldfund);

Vinca- Schrift und Varna-Gold
Langhaus der Linearbandkeramik

Besiedlung der westlichen Schwarzmeerküste
Den deutchen Forschern wird vorgehalten - und dieses Argument scheint auf den ersten Blick plausibel zu sein - dass nach deren Theorie folgendes gelten müsste:
Die westliche Schwarzmeerküste müsste vor 5500 v. Chr. besiedelt gewesen sein, da sich dort ja das Neolithikum ausgebreitet haben soll -neolithische Autobahn-.
Ebenso müssten sich dort nach 5500 v. Chr. Siedlungen finden lassen, nachdem eine große Bevölkerung aus ihrem Paradies vertrieben worden war.

Tatsächlich ist es so, dass die Gegend der heutigen westlichen Schwarzmeerküste zu der Zeit - bis ca. 5250 v. Chr. - nicht in Erscheinung getreten war - danach aber fast von Anfang an gleich als Kupfersteinzeit. Dennoch sind die Aussagen grundfalsch:
Da noch keine Überbevölkerung bestand, hatten die Siedler voellig freie Wahl, wohin sie gehen wollten. Die Ausbreitung entlang der Lössbodenregion in der Nähe der großen Flüsse lag nahe. Die Region des heutigen westlichen Schwarzmeeres ist hingegen auch heute noch teilweise eine karge Steppe z.Bsp.Dobrudscha: Die Karpaten und das Balkangebirge fangen die aus Westen kommende Feuchtigkeit ab, so dass das Gebiet hinter den Bergen bis an die fruchtbare, von Flüssen durchzogene Ebene, karges Land war. Ein lokales Klimaoptimum, das zur rasanten Ausbreitung der Hamangia / Varna-Kultur führte, existierte von 4800-4300 v. Chr.. Das Ende bedeutete aber gleichzeitig auch den teilweise gewaltsamen Untergang dieser Kultur. Anmerkung: Waren die ersten Kurganwanderungen vielleicht keine Eroberungen, sondern Auffüllen entkräfteter Gebiete durch Völker, die besser mit den Umweltbedingungen z.Bsp. der Steppe zurechtkamen? Es gab also vor 5500 v. Chr. keine Veranlassung, dort zu siedeln: Die spätere Hamangia-Region war eine öde Insel zwischen dem neolithischen Zentrum Atlantis, der Löss/Donau-Region und dem klimatisch begünstigten Thrakien.
Durch das Einschießen von Salzwasser in den Süßwassersee kippte dieses Biotop. Der biologische Tod ist nachgewiesen und noch heute ist das Meer mit Schwefelwasserstoff und Methan verseucht; lediglich 10% des Wasservolumens enthalten heute erst wieder Sauerstoff. Nach Pitman/Ryan datieren die jüngsten Süßwassermuscheln aus 5500 vor Christus, die ältesten Salzwassermuscheln aus 5000 vor Christus. Diese zeitliche Lücke mag ein Indiz für die gewaltige biologische Katastrophe sein, die sich hier ereignet hat. Hätten sich die Siedler an der Küste eine biologisch toten Meeres niederlassen sollen? Ist es nicht in der Tat so, dass die ältesten Ansiedlungen nicht am Meer, sondern in vorgelagerten Haffs (bzw. vormaligen Seen) gefunden wurden? Aber selbst wenn Siedler sich hier niedergelassen hätten: Der Wasserspiegel des Weltmeeres stieg von 5500 bis 3000 v. Chr. um weitere 15 Meter - man müsste heute 15-30 Kilometer vor der Küste suchen, um die Flüchtlingscamps zu finden!


Besiedlung am Beispiel von Varna und Durankulak
An der westlichen Schwarzmeerküste entsteht ab der 2. Hälfte des 6. Jahrtausends vor Christus die Hamangia Kultur. Unseres Erachtens finden sich die ersten Spuren wohl am Unterlauf der Donau und sind damit durch den Eintrag von Sedimenten durch die Donau weitestgehend verborgen. Nicht umsonst ist das Zentrum dieser Kultur in der Gegend von Constanta in Rumänien zu suchen, wo noch lange nach der Sintflut die Donau mündete, bevor sie ihr Delta wegen Verlandung nach Norden verlegte.
Im Rahmen dieser Hamangia-Kultur wurden zwei küstennahe Orte besonders bekannt, insbesondere durch die fast vollständige Ausgrabung der Gräberfelder: Varna wurde durch seinen Goldhort berühmt, Durankulak hingegen durch die fast vollständige Ausgrabung auch der jungsteinzeitlichen Siedlung. Beide Ansiedlungen liegen in der Dobrudscha, einer Steppe zwischen Karpaten im Westen und Schwarzem Meer im Osten. Die Dobrudscha ist insgesamt relativ trocken und damit nicht besonders geeignet für Regenfeldbau. Durch Klimaveränderungen gab es in der Zeit von 4800-4300 vor Christus ein lokales Klimaoptimum mit stärkeren Niederschlägen. So sind das Aufblühen und auch der Untergang der Kulturen um die Mitte des 5. Jahrtausend vor Christus zu erklären.



Die unter der Leitung von Professorin Henrieta Todorova untersuchte Siedlung Durankulak liegt etwa 40 Kilometer nördlich von Varna an einem Haff, das durch Frischwasserzuflüsse einen geringen Salzgehalt aufweist. Auf einer Insel in diesem Haff fanden sich Bauten: Hier bestand spätestens ab 5200 vor Christus eine Siedlung. Auf dem zugehörigen Festland liegt ein Gräberfeld, welches nahezu vollständig untersucht werden konnte. Die ältesten und wohl auch interessantesten Gräber liegen aber auch hier unter Wasser und konnten somit noch nicht untersucht werden.

Durankulak - Nachbau von Atlantis?
Die Siedlung auf der Insel umfasste ständig rund 50 Einwohner, deren durchschnittliche Lebenserwartung bei 18 Jahren lag. Diejenigen, die das 5. Lebensjahr erreichten, hatten eine Lebenserwartung von etwa 30 Jahren.
In einer der ältesten Schichten um 5000 vor Christus wurde Bausubstanz von Steinhäusern entdeckt: Häuser, zwei Tempel und ein Palast. Insel - zwei Tempel - ein Palast: Eine perfekte Miniatur von Atlantis!

Unter der Leitung von Ivan Ivanov wurde die Region von Varna untersucht. Diese war deutlich dichter besiedelt. An dem Haff von Varna wurden insgesamt acht Siedlungen gefunden, die allerdings sämtlich in einer Tiefe von drei bis acht Metern unter dem heutigen Wasserspiegel liegen. Nimmt man an, dass diese Siedlungen ursprünglich zwei Meter über dem Wasserspiegel lagen, legt dies eine Gründung zwischen 5000 und 4000 vor Christus nahe, was auch der Datierung seitens der Archäologen entspricht. Aus unserer Sicht besteht kein Grund, an dem festgestellten Alter der Siedlungen zu zweifeln.

Weltberühmt - und dennoch gerne von Archäologen ignoriert - wurde Varna durch den ausgegrabenen Goldhort, der in Gräbern gefunden wurde. Hier wurde mehr verarbeitetes Gold aus dem 5. Jahrtausend vor Christus gefunden, als auf dem gesamten Rest der Erde zusammengenommen. Man weiß wohl, dass dieses Gold überwiegend in der zweiten Hälfte des 5. Jahrtausends vergraben wurde. Man weiß jedoch nicht, wann diese Artefakte hergestellt wurden und auch die Herkunft des Goldes ist zu einem großen Teil ungeklärt. Die deutschen Forscher meinen: Dieses Gold ist Fluchtgold aus Atlantis!
Varna - Gold - Fluchtgold aus Atlantis?

Die Kulturen von Durankulak und Varna, die aus der Hamangia-Kultur (5250-4500 v. Chr. in eine eigene Varna-Kultur (ab 4500 v. Chr.) übergehen, waren lange vor Mesopotamien und mutmaßlich Ägypten weit entwickelt. Nachgewiesen ist der Handel von Kupferartefakten mit der Dnjestr-Kultur und sogar bis in den Wolga-Raum hinein. Frau Professorin Todorova vertritt unseres Erachtens zutreffend anhand der Fundverteilung die Ansicht, dass hier auch das Zentrum des Handels mit Spondylus-Muscheln lag: Diese Muscheln gelten ab 5500 vor Christus als Zahlungsmittel in Europa.
Von Anfang an zeigt sich bei dieser Kultur eine starke soziale Differenzierung, die sich aus der Bauweise und den Grabbeigaben ableiten lässt. Diese neue Organisationsform der gottgleichen Könige, der heiligen Ordnung oder wie sie heute genannt wird der Hierarchie war es, die der Clan - Stammesordnung überlegen war und den Aufstieg von Atlantis zu einer frühen Supermacht und Hochkultur erlaubte. Diese Idee entwickelte sich unseres Erachtens in der ersten Hälfte des 6. Jahrtausends in Atlantis im nordwestlichen Schwarzmeer und wurde später von den frühen europäischen (Vinca, Varna) und asiatischen (Mesopostamien, Ägypten) Hochkulturen fortgeführt.

Ergebnis
Die frühe Vinca- und Varna - Kultur zeigt, dass in der Gegend bereits lange vor Babylon und Ägypten die nötigen intellektuellen und wirtschaftlichen Grundlagen einer Hochkultur gegeben waren. Leider wird diese Kultur - einschließlich ihrer frühen Schrift - von den Archäologen zu einem großen Teil ignoriert, da sie nicht in ihre gültige Doktrin passt. Konsequenterweise gibt es in Deutschland fast keine Veröffentlichungen darüber.
Die Varna-Kultur ist nicht eine direkte Folge der Flucht vor der Sintflut. Sie ist bereits die zweite Generation nach der Sintflut. Die Vinca und frühen Linearbandkeramiker sind hingegen echte Atlantisflüchtlinge.
Die lediglich dünne frühe Besiedlung der heutigen westlichen Schwarzmeerküste widerspricht nicht der Atlantis-Sintflut Theorie; dieses Ergebnis ist zu erwarten, weil (1) das Schwarze Meer biologisch gekippt ist und damit über Jahrhunderte keine Lebensgrundlage bot, (2) frühe Siedlungen durch den weiteren Anstieg des Weltmeeres (15 Meter nach der Sintflut) heute weit vor der Küste im Meer liegen würden und (3) erst ein lokales Klimaoptimum (4800-4300 vor Christus) überhaupt eine sesshafte Besiedlung (auch nur zeitweise) möglich machte.
Die Neolithisierung von Europa erfolgte von einem heute versunkenen Zentrum im Nordwesten des Schwarzen Meeres aus. Die bisher gültige Doktrin einer Besiedlung über die Ägäis und das Balkangebirge ist damit hinfällig.

Die heutige Bebauung in Varna und Bulgarien schliesst also an die Bebauung der aeltesten menschlichen Hochkultur an. Es wäre schön wenn das ein bischen mehr im Bewusstsein der Menschen zu finden wäre die heut das Land und die Städte bebauen. Mit dem Geist und der Kultur der fruehen Hochkultur von Varna wuerde es gelingen mehr Schönheit und Würde entstehen zu lassen.

08 September 2006

Bulgarien, Varna und die Schwarzmeerkueste Immobilien das Recht II

Zu diesem Thema habe ich sehr viele Zuschriften bekommen, aus naheliegenden Gruenden:
bitte haben Sie etwas Geduld, ich werde ueber das Wochenende die Fragen beantworten.
Wir wissen, dass sehr viel betrogen wird im grossen und im kleinen und entgegen den allg. Geruechten nicht etwa nur von bulgarischen Unternehmen! Soviel vorab: Sie haben als Geschaedigter eine bessere Rechtsposition als sie das bisher vielleicht geglaubt haben, bei dem Bau eines grossen Hotels hat ein Projektleiter zusammen mit 4 beteiligten Bauunternehmern (1GU und 3SU) entgegen dne Interessen des Bauherrn verstossen, bereits in der 1.Instanz hat der Klaeger Recht bekommen, gleichzeitig wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Die Beklagten haben zwar Widerspruch gegen das Urteil in Varna eingelegt, die Chancen werden aber gering eingeschaetzt. Das ist ein eindrucksvolles Beispiel, dass hier in Bulgarien das Recht Recht ist und man durchaus zu seinem Recht kommen kann. Der richtige Anwalt ist erforderlich, besser 2 Anwaelte, einer fuer Zivilrecht und einer fuer Strafrecht.

Balchik oder das Wunder von der Schwarzmeerkueste

Balchik , wer kann etwas zu Balchick erzaelen? Nutzt dieses Forum und schreibt ueber Balchik und nicht nur Immobilien sondern Kultur, Aesthetik, Natur u.a.

Warnung vor Immo-Abzockern

Obgleich und vielleicht habe ich leicht reden, als Mitarbeiter der Bulgarien - Tochter eines Internationalen Konzerns deutscher Herkunft hier in Varna habe ich natuerlich ein verhaeltnismaessig gutes Gehalt und kann mich auch sonst nicht beklagen - trotzdem nervt es mich zu sehen wie Landsleute abgezockt werden. Ueberall finden Sie diese kleinen "Maker" die mit vertauensvollen Spruechen und mit " wir wissen wie es hier laeuft " versuchen sich das Vertrauen zu erschleichen, aber leider ist es oft nicht gerechtfertigt. Immer pruefen ob der Verkaeufer wirklich eine gute Reputation hat!

Ist der Verkaeufer gross genug um an die besten Grundstuecke und die besten Preise zu kommen? Vergessen Sie nie, dass kleine Makler oder Vermittler nur den Rest bekommen und immer zu schlechten Preisen. Egal was Ihnen auch immer erzaelt wird, ueberpruefen Sie das Rating bei Deutsche in Bulgarien!!! Immobilien in Bulgarien, Immobilien in Varna oder an der Kueste in Bulgarien koennen sehr interessant sein, aber kaufen Sie niemals bei den kleinen Vermittlern oder Beratern und pruefen Sie immer die Reputation! Viel Glueck und Erfolg

07 September 2006

Strafrecht - Verfolgung von Immobilienbetrueger, Bautraeger, Makler und Projektleiter bei Straftaten in Bulgarien

Als Straftat bezeichnet das bulgarische Strafrecht eine Verhaltensweise, die durch ein Strafgesetz mit Strafe bedroht ist. Eine einfache Definition für den Begriff Straftat bietet das Gesetz nicht. Jedoch sagt das Gesetz aus: Eine Tat wird bestraft werden, wenn die Strafbarkeit gesetzlich bestimmt war, bevor die Tat begangen wurde. Daraus kann zumindest abgeleitet werden, dass ein nicht strafbares Verhalten auch keine Straftat sein kann.

Eine Straftat ist eine rechtswidrige und schuldhafte Handlung, die den Tatbestand eines Gesetzes erfüllt, das als Ahndung eine Strafe vorsieht.

Inhaltsverzeichnis
1 Dreistufigkeit der Prüfung
1.1 Tatbestand
1.2 Rechtswidrigkeit
1.3 Schuld
2 Rechtliche Situation in Bulgarien
2.1 Verlauf einer Straftat
2.1.1 Vorbereitungshandlung
2.1.2 Versuch
2.1.3 Vollendung
2.1.4 Beendigung
3 Sonderfälle
4 Kriminologische Begriffe
5 Aufklärung und Folgen

Die Prüfung, ob ein Verhalten eine Straftat darstellt, erfolgt nach dem aktualisierten bulgarischen Strafrecht in drei Elementen , die mit

"Tatbestand"
"Rechtswidrigkeit"
"Schuld"
bezeichnet werden.
Das Element Tatbestand und Rechtswidrigkeit werden die objektiv erfassbaren Eigenheiten und Umstände der Tat betrachtet. Beim Element Schuld wird geprüft, ob und in welchem Ausmaß an das Verhalten des jeweiligen Täters die Strafe als Rechtsfolge seines Verhaltens angeknüpft werden kann.
Da objektive Aspekte einer Straftat auch für die Strafzumessung relevant sind, kann ein Aspekt der Straftat in der Prüfung jeweils mehrfach zu behandeln sein. Im Rahmen dieses Artikels kann auf die jeweils bestehenden Probleme und unterschiedlichen Ansichten nur kursorisch eingegangen werden. Es müssen alle drei Voraussetzungen vorliegen, damit eine Verurteilung eingeleitet werden kann.


Tatbestand : Die tatbestandliche Prüfung beschäftigt sich mit zwei Themenkreisen: Ob erstens die im Tatbestand eines Strafgesetzes festgelegten objektiven Tatbestandsmerkmale erfüllt sind und ob ein Verhalten des Täters vorliegt, das für den Eintritt der gesetzlich normierten Folge hinreichend ursächlich war. Zweitens, ob in der Person des Täters individuell- subjektive Tatbestandsmerkmale vorlagen und ob der Täter den Taterfolg vorsätzlich bzw. fahrlässig herbeiführte.

Rechtswidrigkeit
Auf der Ebene der Rechtswidrigkeit wird geprüft, ob der Handlungskomplex als ganzes gegen die Rechtsordnung verstößt. Da Normen des Strafrechtes bestimmte Verhaltensweisen unter Strafe stellen, kann bei Vorliegen ihres Tatbestandes die Rechtswidrigkeit im Allgemeinen als indiziert gelten. Explizit geprüft werden aber Normen, die auch tatbestandsmäßiges Verhalten als rechtmäßig erklären, insbesondere kommen dabei Notwehr und Einwilligung in Betracht.


Bei der Schuldfrage ist zu prüfen, ob Schuldausschließungsgründe, verminderte Schuldfähigkeit, Strafunmündigkeit u.a. vorliegen.


Rechtliche Situation in Bulgarien
Das bulgarische Strafgesetzbuch teilt die Straftat je nach ihrer Schwere in Verbrechen und Vergehen . Ordnungswidrigkeiten sind keine Straftaten.

Verlauf einer Straftat
Wichtig ist der Verlauf einer Straftat für die verschiedenen Formen der Beteiligung . In bestimmten Stadien einer Straftat sind nur bestimmte Beteiligungsformen möglich.

Vorbereitungshandlung
Die Vorbereitungshandlung ist die vor dem Versuch liegende Tätigkeit. Normalerweise ist eine Vorbereitungshandlung alleine zu einer Straftat nicht strafbar.

Ein Projektleiter auf einer Baustelle bespricht mit einem Lieferanten die mögliche Vorteilnahme oder Schaedigung des Bauherrn.
Dies gilt nicht für Delikte in denen die Vorbereitungshandlung Teil der Tatausführung und somit Täterschaft ist.

Ein Sonderfall ist der Versuch der Beteiligung. Hier wird die konspirative Absprache von Verbrechen unter Strafe gestellt. Normalerweise ist die Absprache zu Straftaten nicht sanktioniert. Bei Verbrechen wollte der Gesetzgeber bereits in einem Stadium vor dem Versuch eine Abschreckung durch Strafe erzielen.


Versuch
Eine Straftat versucht, wer nach seiner Vorstellung von der Tat zur Verwirklichung des Tatbestandes unmittelbar ansetzt . Der Versuch einer Straftat ist
bei Verbrechen immer strafbar,
bei Vergehen nur dann strafbar, wenn dies im Gesetz ausdrücklich bestimmt ist.

Vollendung
Wenn das Versuchsstadium abgeschlossen ist und der Täter die Tatbestandsmerkmale verwirklicht hat, spricht man von Vollendung einer Straftat.

Beispiel:

Der Projektleiter oder Makler hat einen indirekten oder direkten Vorteil angenommen.

Beendigung
Der komplette Handlungsablauf ist nach der inneren Vorstellung des Täters abgeschlossen.

Beispiel:

Der untreue Projektleiter hat seinen Vorteil realisiert. Als nächstes geht er zum Tagesgeschaeft ueber.

Kriminologische Begriffe
In der Kriminologie werden eigene Begrifflichkeiten verwendet, die das Stragesetzbuch nicht kennt. Diese kriminologischen Bezeichnungen spezifizieren besondere Formen, vergleiche hierzu z.B. Betrugsdelikte.

Aufklärung und Folgen
Die Aufklärung einer Straftat geschieht in einem Strafverfahren durch Strafverfolgungsbehörden aufgrund einer Mitteilung oder Wahrnehmung, woraufhin aufgrund des Legalitätsprinzips ein Ermittlungsverfahren durch die Polizei eingeleitet wird; gleichzeitig wird eine Strafanzeige erstellt. Zuständig für die Erforschung einer Tat ist immer die Polizei, die im Auftrag der Strafverfolgungsbehörde, z.B. der Staatsanwaltschaft, dem Bauamt oder dem Finanzamt handelt.

Hierbei werden unter anderem Mittel der Kriminalistik wie Zeugenaussagen, Kontoauszuege, Auftraege u.a angewandt, die zum Nachweis über Täterschaft und Teilnahme führen sollen sowie über den Tathergang Aufschluß geben sollen. Weiterhin können zahlreiche Maßnahmen wie Fahndungen, Durchsuchungen, Telefonüberwachungen und Vernehmungen zu Aufklärung der Tat führen. Telefonueberwachungen werden in Buglarien seit August 2005 bereits nach ersten Hnweisen prophylaktisch durchgefuehrt und als Beweis anerkannt.

Die Akte wird nach Abschluß der Ermittlungen der Staatsanwaltschaft abverfügt, die über den Fortgang des Ermittlungsverfahrens entscheiden, z.B. Erhebung einer Anklage oder die Ausstellung eines Haftbefehls oder eines Steckbriefes. Dem wird im Verlauf eines Gerichtsverfahrens eine Strafe folgen.

Die Strafrechtsreform in Bulgarien wird u.a. wegen der aktiven Bauwirtschaft in Bulgarien einen besonderen Schwerpunkt im Immobilienbereich einrichten. Das staatlich Ziel schient zu sein den guten Ruf der Branche in Bulgarien fuer auslaendische Investoren zu verbessern. Drakonische Strafen sind vorgesehen. Einen Schwerpunkt der Ermittlungen wird die Schwarzmeerkueste und Varna bilden, da an der Kueste besonders intensive Bebauung stattfindet.

6. September: Tag der Wiedervereinigung Bulgariens

Nicht nur die Deutschen feiern eine Wiedervereinigung...

Gestern wurde in Varna in einer beeindruckenden Zeremonie der Wiedervereinigung
vom 6. September 1885 gedacht. Zum Verstaendniss fuer uns Deutsche: Die Grossmaechte haben nach dem Friedensvertrag vom 3. Maerz 1878 in San Stefano beschlossen, dass Bulgarien dreigeteilt wird, damit der Einfluss Russlands nicht zu stark wird.

Mit der Unterzeichnung des Berliner Vertrages entstand das Fuerstentum Bulgarien,
Ostrumelien,und Mazedonien das an das an dasTuerkische Imperium zurueck-
gegeben wurde.

In einer denkwuerdigen und wagemutigen Entscheidung wurde am 6. September
1885 in Plovdiv die Wiedervereinigung des Fuerstentums Bulgarien mit Ostrumelien
ausgerufen zum unabhaengigen Staat Bulgarien

Baltschick

Auf der Fahrt nach Kavarna an der Schwarzmeerkueste, runter von der Haupttrasse
Abzweig nach Baltschick ans Meer.Rund um diesen Bereich hat man dass Gefuehl
eines entstehenden Kleinodes an der Bulgarischen Schwarzmeer Kueste. Wenn ersteinmal die alten Sielos verschwunden sind,der Sandstrand verbessert wird,und
der Yachthafen entsteht hat man eine Ahnung von St. Tropez. Jetzt ist dass alles noch schwer vorstellbar aber in einigen Jahren Realitaet. Denn jetzt schon ein schoener
Ort zum verweilen und wohnen, nur wird hier nicht eine Tasse Kaffe 5EUr kosten ein
kleines Essen30 Eur. (wie in St.Tropez), mit engen Tischen in mitten von Menschenmengenohne Meerblick,sonder man wird freunlich bedient mit Preisen die
es moeglich machen dass ein 4 koepfige Fam.insgesamt insgesamt 40 Lewa ( 20 eur )
bezahlt all incl. Wer ein Eigentum erwerben moechte wird ueberrascht sein von
Angeboten die erschwinglich sind, so dass mit der verbleibenden Rente? ein ruhiges
zufriedenes Leben gesichert ist. Um ueber Bulgarien mehr zu erfahren sollte man
sich an den " Verein Deutsche in Bulgarien" wenden, ich lebe gerne hier mit Menschen
die fuer die Zukunft gutes erwarten.

06 September 2006

Bulgarien, Varna und die Kueste

Der Meerblick ist fantastisch, kaum hatte ich meine neue Eigentumswohnung bezogen, ein 3 - Zimmer - Apartment an Varna schoenster location, im Meeresgarten sehr nahe zum Center, wusste ich, hier bleibe ich! Die Kueste oder the beach wie die Britten sagen, ist genau das wovon wir traeumten. Wir lieben die Spaziergaenge, den warmen Wind der tagsueber vom Meer und nachts vom Land kommt, wir lieben die Menschen, ihre Kultur, das spezielle Temperament und wir lieben das Essen, das an den richtigen Orten mit Liebe und Kompetenz oft in hoechster Qualitaet angeboten wird. Die Preise sind noch immer guenstig, auch wenn es hie und da Tendenzen gibt zu hoeheren Preisenoder gar Wucher kann man doch im Allgemeinen sehr guenstig leben. Wir bleiben am Meer ! Das Schwarze Meer mit seinen bezaubernden Kuesten, mit seinem sauberen Wasser betoert die Sinne. Seaside, first line, Seaview, Beachhouse u.s.w. sind deshalb die meistbenutzten Worte der Englaender die sich hier niedergelassen haben und Doerfer und Staedte besiedeln. Fuer uns ist die Farbe des Wassers und des Himmels und das Gruen der Waelder das uns besselt und fast zwingt fuer immer hier zu bleiben

Immer wieder werde ich von Besuchern in Varna und Freunden gefragt, wie sich eigentlich die orthodoxe Kirche in Bulgarien unterscheidet z.Bsp. zur roemisch - katholischen, wie sind die Unterschiede? Ich war eingeladen bei der feierlichen Eroeffnung der Dentalklinik (Zahnklinik) Swiss Dentaprime in Varna. Dabei haben hohe Priester der Orthodoxen Kirche eine Weihe durchgefuehrt, die mit einer sehr beeindruckenden Zeremonie verbunden war. Solche Anlaesse und Bilder loesen Fragen aus, deshalb will ich diesesmal nicht ueber mein Lieblingsthema / Kritik Immobilien in Bulgarien schreiben sondern ueber das religioese Leben in Varna, Bulgarien und der Welt der orthodoxen Kirchen :

Orthodoxe Kirchen griechisch: richtig oder geradlinig glauben, im slawischen Lehre oder Verehrung – also richtige Lehre oder richtige Verehrung Gottes – nennen sich die christlichen Kirchen des byzantinischen Ritus, die im griechischen Kulturraum entstanden oder von dorther gegründet worden sind. Davon zu unterscheiden sind die alt-orientalische Kirchen, die zusammen mit den orthodoxen Kirchen und den mit Rom verbunden Kirchen des östl. Ritus als Ostkirchen bezeichnet werden.



Die orthodoxen Kirchen sind nach der katholischen Kirche weltweit gesehen die zweitgrößte christliche Kirche.
Die Bezeichnung Konfession ist ihnen eher fremd. Die orthodoxen Kirchen sind etwa dreimal größer als die größten evangelischen Konfessionen.
Begriffe wie griechischorthodox oder russischorthodox sollten nach Meinung einiger Autoren für die Konfession nicht verwendet werden, man sagt ja auch nicht bayerisch-evangelisch, nordrheinisch-evangelisch oder deutsch-evangelisch. Diese Argumentation verkennt aber, dass die Unterschiede zwischen den einzelnen orthodoxen Ortskirchen sowohl organisatorisch als auch im Ritus wesentlich größer sind als zwischen den evangelischen Landeskirchen in Deutschland.
Andererseits verstehen sich orthodoxe Christen tatsächlich nicht als russisch-orthodox oder bulgarisch-orthodox, auch nicht als Teil der Einen Kirche , sondern als unmittelbaren Ausdruck der ganzen Einen Kirche.
Das hindert sie nicht daran, jeweils durch Ort, nationale Zugehörigkeit, Sprache und Tradition z.B. an die russische orthodoxe Kirche oder die bulgarisch-orthodoxe Kirche gebunden zu sein.


In den Orthodoxen Kirchen werden verschiedene Bezeichnungen verwendet, die die orthodoxe Identität ausdrücken: Orthodoxe Kirche, Orthodoxe Katholische Kirche, Östlichorthodoxe Kirche, Ostkirche, oder Griechisch-orthodoxe Kirche oder auch Griechischorientalische Kirche. Die eigentliche, umfassende Bezeichnung aus Sicht der orthodoxen Kirche selbst ist Die Eine, Heilige Katholische und Apostolische Kirche so sie im Glaubensbekenntnis genannt wird.


Die orthodoxen Kirchen unterscheiden zwischen kanonischen und nicht-kanonischen Kirchen. Kanonische Kirchen sind autonome Kirchen, die in voller Kommunion mit dem ökumenischen Patriarchat von Konstantinopel und den anderen kanonischen Kirchen stehen. Nichtkanonische Kirchen haben sich irgendwann aus theologischen oder politischen Gründen von der Kommunion mit dem ökumenischen Patriarchat oder einer kanonischen Kirche getrennt.

In der Orthodoxen Kirche wird unterschieden zwischen autokephalen Kirchen, die rechtlich und geistlich vollständig selbständig sind und ihr eigenes Oberhaupt wählen und oft noch für weitere Kirchen zuständig sind und autonomen Kirchen, die bezüglich interner Angelegenheiten bis zu einem gewissen Grad autonom sind, aber in mancherlei Hinsicht von einer autokephalen Kirche abhängen.

Eine autokephale Kirche kann, je nach Größe und historischer Bedeutung, den Titel Patriarchat, Erzbistum oder Metropolie tragen und wird entsprechend von einem Patriarchen, Erzbischof oder Metropoliten geleitet. An der Spitze einer autonomen Kirche steht ein Erzbischof.

In der Orthodoxen Kirche sind alle Bischöfe rechtlich und geistlich gleichgestellt – ein Patriarch, Metropolit oder Erzbischof hat gegenüber einem Bischof keine höhere Autorität und keine Jurisdiktion im Gebiet eines anderen Bischofs, steht den Bischöfen seines Gebiets aber als primus inter pares vor und vertritt die Kirche nach außen. Für eine ganze Kirche bindende Entschlüsse können aber nur von der Gemeinschaft der Bischöfe an einem Konzil oder einer Synode getroffen werden. Innerhalb seines Gebiets hat jeder Bischof die geistliche Jurisdiktion.

Die orthodoxe Kirche versteht sich als die ursprüngliche christliche Kirche, von der sich alle übrigen Kirchen abgespalten bzw. entfernt haben sollen . Von daher sieht sich die orthodoxe Kirche auch als geistliche Heimat aller Christen in ihrem Gebiet und sieht mit Befremden auf die zahlreichen evangelischen Konfessionen, insbesondere, wenn diese auf dem eigenen Gebiet Parallelkirchen eröffnen. Auch für die Errichtung von papsttreuen Parallelkirchen also unierte Kirchen und neuerdings von katholischen Bistümern in orthodoxen Ländern herrscht wenig Verständnis. Vor allem die russisch-orthodoxe Kirche verteidigt ihr kanonisches Territorium und wirft der römisch-katholischen Kirche Proselytismus vor.

Den orthodoxen Kirchen liegt an der Einheit des Christentums, fast alle von ihnen haben sich aus diesem Grund dem ökumenischen Rat der Kirchen angeschlossen und führen einen ökumenischen Dialog zwecks Annäherung vor allem mit der katholischen, den anglikanischen, und den anderen orientalischen Kirchen. Sie sind jedoch nicht bereit, sich durch Mehrheitsbeschluss nichttraditionelle Werte und Praktiken aufzwingen zu lassen.

Das Sakrament Weihe ist in drei Stufen aufgeteilt.
Die erste Stufe ist das Diakonat, die zweite das Priestertum und die dritte die des Bischofs. Die Weihe können nur Männer empfangen. Nur die Bischöfe, die meist zugleich auch Mönche sind, sind zum Zölibat verpflichtet. Allerdings sind auch die Bischöfe oft nicht ursprünglich aus dem unverheirateten Klerus, denn es werden häufig verwitwete Priester zum Bischof geweiht. Priester und Diakone dürfen verheiratet sein, allerdings nicht nach der Subdiakonweihe heiraten. Wenn sie verwitwen oder sich von ihrer Frau trennen, müssen sie unverheiratet bleiben. Neben dem Weihesakrament kennen die orthodoxen Kirchen auch die sogenannten Niederen Weihen zum Lektorat und Subdiakonat .

Die Ämter sind in eine kirchliche Hierarchie eingebunden: An der Spitze steht der Patriarch, Erzbischof oder Metropolit als primus inter pares unter den Bischöfen, dann kommen Bischof , Priester , und Diakon .

Subdiakon, Vorleser, Sänger und Türhüter sind weitere Ämter ohne sakramentale Weihe und ohne Altardienst, die ihren Ursprung in der frühchristlichen Liturgie haben, heute aber zum Teil andere Funktionen haben als die Namen nahelegen. Ebenfalls in die Gruppe der Ämter ohne Weihe gehören die Diakonissen, die hauptsächlich für die Vorbereitung und Assistenz bei der Taufe von Frauen zuständig waren – es galt als ungehörig, wenn ein männlicher Priester eine Frau bei der Taufe im Wasser berührte. Das Diakonissenamt wurde aber mit der Abnahme der Erwachsenentaufen immer unbedeutender, so dass es nach dem Ende des byzantinischen Reiches schließlich komplett verschwand; in einigen orthodoxen Kirchen wird heute über die Wiedereinführung diskutiert, bisher jedoch ohne konkrete Ergebnisse. Die Diakonissen leisteten niemals Altardienst und waren somit keine „weiblichen Diakone“.

Im Gegensatz zu westlichen Kirchen sind in der orthodoxen Kirche traditionell die meisten Theologen, in deren Hand auch ein großer Teil der Lehre liegt, Laien und nicht Priester, und umgekehrt die Mehrzahl der Priester keine Theologen; die Priesterausbildung ist meist kurz und praxisorientiert, sie findet nicht an Universitäten statt. Sozialdienste gelten ebenfalls als Aufgabe vor allem der Laien, in mehrheitlich Orthodoxen Ländern auch als Aufgabe des Staates – nicht als Aufgabe der kirchlichen Hierarchie, deren Aufgabe vor allem die Durchführung von Gottesdiensten ist. Auch die Mönche sind nur selten Priester, die meisten sind Laien. Ordensgemeinschaften im westlichen Sinne gibt es in der Orthodoxie nicht, sondern jedes einzelne Kloster ist sozusagen ein eigener Orden. Allerdings gibt es oft eine informelle Zusammenarbeit zwischen Klöstern mit ähnlicher geistlicher Orientierung und gemeinsamer Gründungstradition.

Die Ehefrau des Priesters hat eine Sonderstellung in der Gemeinde und einen speziellen Titel, arabisch Khouria und griechisch , Presbytera , oder russisch Matuschka (Mama). Vom Altardienst abgesehen können Frauen prinzipiell sämtliche Funktionen in der Gemeinde ausüben, zum Beispiel Kirchenrat, Chor leiten, Lektorendienst, Unterricht erteilen , Ikonen malen – je nach lokaler Kultur ist die Beteiligung der Frauen am Gemeindeleben jedoch unterschiedlich.

Die Theologie der Orthodoxen Kirchen ähnelt in vieler Hinsicht derjenigen der Römisch-Katholischen Kirche, im Detail gibt es allerdings diverse kleine Unterschiede.

Ein wichtiger Unterschied in der Mentalität ergibt sich daraus, dass im Westen fast alle der wenigen, dafür aber herausragenden und prägenden frühen Kirchenväter und Theologen beruflich Rechtsanwälte und Staatsbeamte des römischen Reiches waren, und das rechtliche Denken in der römischen Gesellschaft tief verankert war. Dadurch denkt die westliche Theologie oft in Kategorien des Rechts, wie beispielsweise Strafe und Gnade. In der östlichen Kirche war dies so nicht der Fall, sie hatte eine größere Anzahl von frühen Vätern recht unterschiedlicher ethnischer, sozialer und beruflicher Herkunft, die je einzeln betrachtet jedoch deutlich weniger bemerkenswert und prägend waren als die westlichen. Die östliche Theologie neigt dazu, in medizinischen Kategorien zu denken, wie beispielsweise Krankheit und Heilung.

Ein weiterer Hauptunterschied ist vermutlich, dass die Orthodoxen insgesamt eine weniger positive Sicht der heidnischen griechischen Philosophie haben – vor allem fehlt die im Katholizismus sehr verbreitete Hochschätzung des Aristoteles – und somit auch deren Denkweise weniger als ein geeignetes Vehikel der christlichen Theologie sehen als die Katholiken. Demgegenüber werden das Erbe Israels und die direkte spirituelle Erfahrung stärker betont. Daraus ergibt sich, dass viele Bereiche der Theologie bewusst im Vagen gelassen werden; beispielsweise wird bei der Eucharistie zwar eine „Veränderung“ der Elemente bekannt, der Begriff der Transsubstantiation aber abgelehnt, und auch die Marienlehre ist in der Orthodoxie zwar in der Liturgie klar vorhanden, aber kaum formell dogmatisiert.

Der griechischstämmige amerikanische Baptist James J. Stamoolis fasste die wesentlichen theologischen Unterschiede zwischen Ost und West im Jahr 1986 in seinem Buch "Eastern Orthodox Mission Theology Today" so zusammen: die Orthodoxe Kirche teile nicht das Menschenbild des Augustinus von Hippo, noch die Erlösungslehre des Anselm von Canterbury, noch die Methodik des Thomas von Aquin.

Die von den Orthodoxen Kirchen benutzten Bibeln enthalten im alten Testament einen umfangreicheren Schriftenkanon. Neben den auch von der römisch-katholischen Kirche anerkannten Spätschriften des Alten Testaments werden im allgemeinen auch das 3. Buch Esra (1 Esdras), das 3. Buch der Makkabäer und der 151. Psalm als voll kanonisch betrachtet; das 4. Buch der Makkabäer erscheint oft als Anhang, das 4. Buch Esra (2 Esdras, Esra-Apokalypse) nur teilweise in den slawischen Kirchen.


Sakramente [Bearbeiten]
Die orthodoxen Kirchen kennen sieben Sakramente oder richtiger Mysterien: Taufe, Myronsalbung (die unmittelbar auf die Taufe folgt, aber im übrigen der westlichen Firmung entspricht), Eucharistie (wird das erste mal ebenfalls schon unmittelbar nach der Taufe empfangen), Buße, Weihe, Ehe und Krankensalbung. Die Siebenzahl wurde erst um die Reformationszeit von der katholischen Kirche übernommen, um sich von protestantisierenden Tendenzen abzugrenzen, und ist nicht dogmatisch festgelegt; eine klare Abgrenzung zwischen Sakramenten und Sakramentalien (wie beispielsweise Begräbnis und Wasserweihe) gibt es im Gegensatz zur katholischen Kirche nicht.

Da Salbung und erste Eucharistie ja schon von Kleinkindern empfangen werden, hat die orthodoxe Kirche im Gegensatz zu den meisten Religionen der Welt kein allgemeines Ritual, welches den Übergang vom Kind zum Erwachsenen feiert; es gibt aber viele lokale Traditionen dieser Art, in Teilen Griechenlands, Serbiens und Bulgariens etwa das Tauchen und Heraufholen eines Kreuzes aus einem eiskalten Fluss durch Jugendliche am Tag der Taufe Christi, dem Theophaniefest am 6. Januar


Byzantinische Liturgie [Bearbeiten]
Der Mittelpunkt der orthodoxen Spiritualität steht die reiche, hauptsächlich gesungene Liturgie voller Symbolik, deren heutige Form großteils bis ins vierte Jahrhundert zurückgeht, in ihrer Grundstruktur wohl sogar bis ins erste und zweite Jahrhundert. Die Form des ersten Teils der Liturgie, die so genannte Liturgie der Katechumenen mit Gebeten und Bibellesungen, geht auf den jüdischen Synagogengottesdienst zurück, wie er zur Zeit Jesu üblich war, während der zweite Teil, die Liturgie der Gläubigen mit der Eucharistiefeier, im wesentlichen christlichen Ursprungs ist, auch wenn manche hier Anleihen beim jüdischen Tempelgottesdienst sehen. Die Namen beziehen sich darauf, dass früher alle noch nicht getauften Glaubensanwärter nach dem ersten Teil die Kirche verlassen mussten.

Die ursprüngliche Liturgie dauerte fünf Stunden, die Basilius-Liturgie dauert etwa zweieinhalb, die Chrysostomos-Liturgie ab dem 11. Jahrhundert etwa eineinhalb Stunden. An den meisten Sonntagen wird die Chrysostomos-Liturgie gefeiert, an hohen Feiertagen die Basilius-Liturgie. Daneben gibt es noch die „Liturgie der vorgeweihten Gaben“, die an den Werktagen der Fastenzeit gefeiert wird, und die Jakobus-Liturgie, die nur im Patriarchat Jerusalem einmal im Jahr am Namenstag des Jakobus gefeiert wird.

Alle orthodoxen Liturgien benötigen zur vollen Feier neben dem Priester (oder Bischof) noch einen Diakon. Dieser assistiert dem Priester, und die Struktur des abwechselnden gegenseitigen Ansprechens dient beiden als Gedächtnisstütze. Notfalls können die Liturgien aber auch in einer vereinfachten Form ohne Diakon gefeiert werden.

Mit Orthros (entspricht der Terz und Sext der Katholiken) und weiteren Gebeten ist der Gottesdienst auch an normalen Sonntagen reichlich drei Stunden lang – wobei nicht alle von Anfang bis Ende dabei sind, späteres Erscheinen und früheres Verlassen des Gottesdienstes sind relativ normal. Typisch ist der häufige Anruf Kyrie eleison (Κύριε ἐλέησον, Herr, erbarme dich).

Besonderen Stellenwert in russisch-orthodoxen Liturgie haben die Gesänge. Sie werden als Gebete verstanden und sollen deshalb nur von menschlichen Stimmen „produziert“ werden. Der Gebrauch von Instrumenten ist demzufolge in russisch-orthodoxen Kirchen nicht gestattet, weil Instrumente nicht beten können. Auch in anderen orthodoxen Kirchen ist Instrumentalmusik unüblich. Eine andere Theorie für diese Abneigung gegen Instrumentalmusik geht auf die bei den römischen Zirkusspielen üblichen Orchester zurück; die Christen betrachteten die Zirkusspiele, in denen sie teilweise selbst die Opfer waren, als Götzenkult. Jedoch haben diese Anschauungen historisch variiert. Die weltweit erste Orgel im heutigen Sinne wurde zum Beispiel im Spätmittelalter in der Hagia Sophia von Konstantinopel installiert; beim Fall der Stadt wurde sie zerstört.

In der orthodoxen Liturgie bekreuzigt man sich jedes Mal, wenn die Trinität erwähnt wird, wenn das Kreuz oder eine Ikone verehrt wird, beim Segen, und bei unzähligen weiteren Gelegenheiten, die aber nicht genau geregelt sind und von verschieden Gläubigen recht unterschiedlich gehandhabt werden. Man bekreuzigt sich mit recht ausladender Bewegung und von rechts nach links (Stirn, Brust, rechte Schulter, linke Schulter), umgekehrt wie in der katholischen Kirche. Beim Bekreuzigen werden Daumen, Zeigefinger und Mittelfinger zusammengehalten (drei Finger – Trinität), während Ringfinger und kleiner Finger an der Handfläche sind (zwei Finger – die zwei Naturen Christi, in die Handfläche – kommen herab zur Erde). In manchen orthodoxen Kirchen folgt der Bekreuzigung grundsätzlich noch eine Verbeugung.

Gebetet wird prinzipiell stehend, auch in den Gottesdiensten wird meistens gestanden; viele Kirchen haben nur Bestuhlung entlang den Wänden für Alte und Schwache. Knien ist in der sonntäglichen Liturgie nicht üblich und gilt sogar als unangemessen, da der Sonntag an die Auferstehung erinnern soll; an anderen Wochentagen gibt es in manchen Kirchen Niederwerfungen ähnlich wie im Islam, der diese Gebetshaltung vermutlich von den Ostkirchen übernommen hat.

Besucher in russisch-orthodoxen Kirchen sollten nicht die Hände auf den Rücken legen. Das war die übliche Haltung der KGBAgenten, die den Gottesdienst überwachten, und gilt bis heute als verletzend.
In Bulgarien, speziell in VArna besteht eine bluehende orthodoxe Kriche mit vielen Glaeubigen. Die geistlichen Wuerdentraeger gehoeren zu den hoechst-gebildeten Maennern des Landes und sind meist sehr beeindruckende Persoenlichkeiten.

05 September 2006

Deutsche in Bulgarien - eine deutsche Interessensgemeinschaft an der Schwarzmmerkueste in Bulgarien

"Ehrenamtliche Taetigkeit ist heute nicht mehr sehr populaer" - so der Sozialwissenschaftler Dr. Martin Ellerbrock, aber hier in Bulgarien gibt es einige interessante Beispiele ehrenamtlicher Selbsthilfeorganisationen: "Deutsche in Bulgarien" stehen als Ansprechpartner fuer alle deutschsprachigen Bewohner Bulgariens kostenlos zur Verfuegung. Wie funktioniert das Konzept?

Zunaechst muss man wissen, dass Bulgarien und die Schwarzmeerkueste zunehmend von Englaendern, Deutschen, Oesterreichern, Schweizern und anderen Europaern z.Bsp. aus den Niederlanden oder Skandinavien bevoelkert werden.

Was ist die Ursache hierfuer: Im Wesentlichen gibt es 2 Gruende, zum einem die Aufbruchstimmung mit vielen wirtschaftlichen Perspektiven in Bulgarien die durch die kuenftige EU-Mitgliedschaft noch befluegelt wird und zum anderen der Wunsch von immer mehr Menschen einen Altersruhesitz in diesem schoenen, klimatisch angenehmen und preiswerten Land aufzubauen.

Diese Bewegung hat natuerlich auch Geschaeftemacher auf den Plan gerufen die z.T. nicht nur im Interesse der Investoren taetig sind. Speziell fuer die deutschsprachigen Kaeufer, Siedler und Investoren haben sich Nepper aus der ehemaligen DDR unruehmlich hervorgetan. Unter Nutzung teilweise alter Verbingungen versuchte man immer wieder deutschen Anlegern das Geld aus der Tasche zu ziehen und rechnete geschickt mit der vertrauenseligkeit gegenueber den Landsleuten.

Dank des Vereins "Deutsche in Bulgarien" ist ein Immobilienkäufern solchen Machenschaften nicht mehr hilflos ausgeleifert. An konkreten Beispielen: Der ehemalige Justiziar aus Hannover, Dr. Herbert Kuenzau hat Anwaelte und Notare in Varna geprueft, sich einen fundierten Eindruck verschafft und kann heute Empfehlungen aussprechen. Der fruehere Buergermeister einer westdeutschen Stadt pflegt die Kontakte zur Politik in Varna, Burgas und den Gemeinden entlang der Schwarzmeerkueste und Bernd Schroeder, der ehemalige Sozius eines bekannten deutschen Immobilienverwalters ueberprueft die Arbeit der grossen und kleinen Immobilienmakler an der Schwarzmeerkueste. Das sind nur Beispiele wie Know How und Vertrauen zusammenfliessen und wie kostenloser Nutzen und Hilfe geleistet werden.

Ferienimmobilien in Bulgarien

Risiko und Rendite eines Apartments, einer Eigentumswohnung oder eines Hauses in Varna, an der Schwarzmeerkueste lassen sich durch die Auswahl der richtigen Eigentumswohnung oder des richtigen Objektes beeinflussen. Lage und Zustand der Wohnung sind entscheidend. Attraktiv sind wirtschaftliche Ballungszentren wie Varna, mit guten Jobperspektiven und hohem Freizeitwert oder Lagen mit Meerblick erläutern die Experten von der Stiftung Warentest. Ebenfalls wichtig: Verkehrsanbindungen, Strandnaehe, Einkaufsmöglichkeiten, Kindergärten, Gesundheitsversorgung, Kliniken Schulen und Parkanlagen. Neubauten und modernisierte Altbauwohnungen kommen bei Mietern udn Kaeufern immer besser an als die Wohnkomplexe aus den sozialistischen 1960er- und 1970er-Jahren.

Mietrendite zu Beginn: Minimum sind 6 Prozent.
Und die Sicht und Interessenslage des Mieters ist entscheident: Denn die langfristige Vermietbarkeit und die Bauqualitaet der Eigentumswohnung bestimmen die Mietrendite. Beim Vergleich der Angebote sollten Anleger auch die anfängliche Mietrendite als Auswahlkriterium berücksichtigen, rät die Stiftung Warentest. Gibt es hierfuer Garantien? Sie sollte in Varna und an der Schwarzmeerkueste mindestens 6 Prozent betragen – sonst rechnet sich die Wohnung nicht. Die Wertsteigerung der Immobilie ist ein weiterer Faktor fuer die Rentabilitaet. Fuer dei Bestlagen in Varna und an der Schwarzmeerkueste kann bei einem heutigen Einkaufspreis von Euro 1200.- per qm mit einem Wert von Euro 1800.- per qm nach 10 Jahren kalkuliert werden. Dies ergibt sich aus einem vorsichtigen Ansatz zur geschaetzten Wertentwicklung. Dies gilt jedoch nur bei hoher Bauqualitaet. Die kalkulierte Wertsteigerung zuzueglich der lfd. Mieteinnahmen kann dann zu einer ges. Rentabilitaet von ueber 10% fuehren. Bitte pruefen Sie jedoch: wer gibt diese Mietgarantien, wie sind diese Garantien abgesichert?
Varna, Bulgarien, die Schwarzmeerkueste bieten interessante Altersruhesitze und Immobilien aller Kategorien!

Storchenzug

Storchenzug: Gestern war ueber Varna ein seltenes Naturschauspiel zu sehen, ein grosser
Storchenverbund flog ueber die Stadt.Ein Zeichen dass sich in Nordosteuropa der Herbst
ankuendigt und die Stoerche auf ihrem langen Flug nach Afrika in Bulgarien eine Rast
einlegen

04 September 2006

Urlaub

Habe festgestellt dass der Zustrom von Urlaubern per Flugzeug auch im September
ungebrochen ist.Wetter ist auch ausgezeichnet,Sonne pur Wassertemperatur 26 G.

01 September 2006

Bulgarien und die Schwarzmeerküste - der Immobilienvergleich

Es ist kaum zu glauben, aber selbst die Deutsche Bank interessiert sich inzwischen für Bulgarien. Ein Grund könnte der rasant wachsende Immobilien - Markt sein. Jetzt hat "Deutsche in Bulgarien" mit Unterstützung europaeischer Großbanken eine Studie in Auftrag gegeben, die herausfinden soll wie das Preis-Leistungsverhaeltnis von Immobilien ( Apartments, Häuser, Grundstücke ) entlang der Schwarzmeerküste sich regional entwickelt.
Genauer geprüft werden Albena, Balchick, Kavarna, White Lagoon, Golden Sands ( Goldstrand ), Sv. Konstantin u. Elena, Varna, Varna - Meeresgarten, Varna - Briz, Varna - Centrum, Varna - Griechisches Viertel, Varna - Blauer Markt, Galata, Fichosa, Priboi, Kamchija, Bijala, Biala, Obzor, sunnyBeach, Sonnenstrand, St.Vlas, Burgas, Pomerie, Pommerie, Nesebar, Nessebar. In einer Statistik werden die jeweiligen Standort-Vorteile und Standort-Nachteile gegen dei jeweiligen Preise verglichen und Prognosen zur Preisentwicklung erstellt. Die Studie wird bis Dezember 2006 fertiggestellt und soll Euro 4800.- per Exemplar kosten.