EU - Beitritt, eine industrielle Invasion wird die 2. Immobilien-Welle initialisieren
Wie erwartet ist der EU-Beitritt nun beschlossene Sache. Darauf haben Privatinvestoren, Industrie und Handel gewartet. Jetzt beginnt die 2. Aufschwungphase in Bulgarien. Pioniere von Industrie und Handel und der Immobilien-Wirtschaft hatten bereits vor Jahren den Grundstein gelegt. Jetzt wird Dynamik entstehen, denn die rechtlichen Rahmenbedingungen werden sich von Monat zu Monat weiter verbessern und viel Geld wird in die Infrastruktur des Landes fliessen.
Neben Sofia und Plovdiv wird vorallem Varna und die Schwarzmeerkueste profitieren. Denn hier kommen mehrere Faktoren zusammen die eine positive Korrelation ergeben:
- Der stark wachsende, internationale Tourismus
- der gut entwickelte Handel der Region
- Industrieansiedlungen in Devnia, Balchick, Burgas, Varna und einigen weiteren Mittelzentren dieser Region am Schwarzen Meer
- die florierende und funktionierende Bauindustrie, die bedingt durch den Tourismus ueber mehr Erfahrung verfuegt als in den anderen Regionen in Bulgarien
- der etablierte Immobilien-Handel
- das hohe Potenzial an akademisch gebildeten Fachkraeften in der Oekonomie, dem Ingenieurwesen und der Medizin
- die deutschs und englischprachigen Gymnasien, die bedingt durch den Tourismus eine breite Basis deutsch und englischsprechender junger Menschen anbieten koennen
- und nicht zu letzt die Energieversorgung (EON hat und behaelt den Haupsitz fuer Bulgarien in Varna).
Zudem hat Bulgarien eine wichtige strategische Stellung zu bieten als Ein - und Ausgangstor fuer Waren aus dem angrenzenden asiatischen und russischen Maerkten in und aus der EU über die beiden See-Haefen in Varna und Burgas. Weiterhin verfügt die Region über einen hohen Freizeitwert dank Golfplaetzen, Skigebieten, Wassersport, einer hervorragenden Hotelerie, einer guten Gastronomie und traumhaft schoener Naturlandschaften.
Dass nun Fraport die beiden internationalen Flughaefen Varna und Burgas mit Euro 200 000 000.- ausbauen wird, macht diese Region endgueltig zum bevorzugten Drehkreuz Bulgariens.
Auch als "verlaengerte Werkbank" westeuropaeischer Unternehmen wird Bulgarien und speziell diese Region am Schwarzen Meer zwischen Varna und Burgas eine stark wachsende Bedeutung erhalten. Im Wettbewerb zu China holt Bulgarien auf:
- die Preise in China beginnen langsam zu steigen
- die Transportwege von China nach Westeuropa sind länger als von Bulgarien aus
- die permanente "Untreue" chinesischer Unternehmen hinsichtlich des Patentschutzes und des geistigen Eigentum.
Die Preise fuer Immobilien sind meist noch guenstig und es gibt vielfaeltige Unterstuetzung von Kommunen fuer Unternehmen, die hier investieren wollen. Das I-Tuepfchen stellt dabei der ab 01.01.2007 erneut gesenkte Gewerbesteuersatz von pauschal 10% dar. Gewinne werden also kuenftig nur noch mit 10% versteuert, damit liegt man schon nahe an einem "offshore - Standort" und das in der Eurpaeischen Union. Es gibt kein Land in der Europaeischen Union mit einem niedrigeren Steuersatz.

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