Bulgarien arbeitet hart an seinem Image
Die Tourismusleute an der Schwarzmeerküste Bulgariens haben es nicht leicht. Die Vorurteile gegenüber Urlaub am Goldstrand sind groß: Viele halten die Gegend nördlich von Varna für eine Mischung aus dem mallorquinischen Ballermann der 90er Jahre, ein bisschen Mief von Lloret de Mar und einer Prise Rimini. Fest steht: Bulgarien ist billig, manch ein Hotel ist schlecht, in einigen Restaurants schmeckt das Essen nicht, und an den Stadtstränden ziehen sich Hotelbauten entlang – wie an fast jedem Urlaubsort. Es gibt aber auch ein anderes Bulgarien:
ein Bulgarien, das seit der Wende hart daran arbeitet, sein Ansehen zu verbessern, indem es Hotels modernisiert, immer neue Freizeitangebote schafft und den eigenen Bürgern vermittelt, worauf Touristen Wert legen. Schließlich gehörten Badeorte wie Goldstrand vor der Wende zu den begehrtesten Urlaubszielen in Osteuropa, und das wollen sie auch wieder sein. Dabei zählt für die Tourismusindustrie keineswegs nur die Zahl der Gäste. Denn Sonnenliebhaber, die für wenig Geld einen schönen Strandurlaub erleben wollen, haben Bulgarien längst für sich entdeckt. Die Menschen am Goldstrand wollen für ihre Region mehr erreichen: Sie soll sich auf lange Sicht zu einer hochwertigen Wellness-Oase entwickeln ...

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