Oper Varna
Wenn Sie die Oper und das Ballet lieben, empfehle ich Ihnen einen Besuch der Oper in Varna. Diesen Sommer auf dem Spielplan: Carmen, La Traviata, Tanztheater The Wall nach der Musik von der Kultgruppe Pink Floyd. Die Website der Oper Varna hat sogar eine deutsche Sprachversion.

Varna - Sommer, das besondere Festival im Herzen Varna´s, im Meeres-Garten. Diesen Event sollten Sie sich nicht entgehen lassen. 2 Monate Freilicht-Konzerte aller Art mit internationalen Gästen.
Heut estelle ich Ihnen vor: Monica Chavez (Sopran) .
Die in Mexico geborene Sopranistin begann ihre musikalische Ausbildung im Alter von neun Jahren am National Konservatorium für Musik Mexiko City. Zunächst als Pianistin, dann als Opersängerin bei Irma Gonzalez, Enrique Jaso und Erika Kubacsek (1991 Titel: Konzertsaengerin. Abschluss mit Auszeichnung). Als Mitglied im Opernstudio „Enrique Jaso“ war sie in zahreiche Hauptrollen.
Sie erhielt aufgrund ihres grossen Talents u.a. Stipendien des Kulturministeriums der Republik Mexiko und des Österreichischen Bundesministeriums Wissenschaft und Forschung. An der Musikuniversitä Wien studierte sie u.a. bei Margarita Lilova, bei Walter Berry, bei Kurt Equiluz. (2001 Abschlussdiplom mit Magistra artium).
Sie hat mit so bedeutenden Küstlern wie: Ghena Dimitrova, Fr. Araiza, Il.Cotrubas, Ram.Vargas, Ruth.Boesch und Horst Güter privat gearbeitet.
Meisterkurse bei Jones, Simon Estes, William Matteuzzi, Fedora Barbieri, Gundula Janowitz und Thomas Hampson.
Sie bot im Februar 2004 erstmals eine Masterclass in Mexiko an mit großem Erfolg.
Seit 1992 Einstudierung eines umfangreichen Repertoires bei stvan Cserjan (Wiener Staatsoper).
Viele Aufnahmen dokumentieren die Arbeit der jungen Sopranistin. Darunter der Livemitschnitt eines Auftritts an der Wiener Kammeroper als "Fiorilla" in Il Turco in Italia von G.Rossini, eine Aufnahme im Rahmes des „Sommer-Rossini-Festival“ in Wildbad 2000 und eine CD-Einspielung mit dem Wiener Schubertbund.
Bisher trat sie auf u.a. als: Seide (Maometto), Amaranta (La fedeltа premiata), Fiordiligi (Cosi fan tutte), Donna Anna u Donna Elvira (Don Giovanni), Erste Dame (Zauberflцte), Nedda (I Pagliacci), Santuzza (Cavalleria Rusticana), Liъ (Turandot), Micaela (Carmen), Leonore (Il Trovatore), Alice (Falstaff), Jenny (Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny), Lady Billows (Albert Herring), Rosalinde (Fledermaus), Die GroЯherzogin (Die Großherzogin von Gerolstein), Giuditta .
Heute ist soe eine international gefragte und vielbeschäftigte Sängerin. Zu Ihren Paraderollen im Opernfach zählen die „Tosca“ in Puccinis „Tosca“, die „Mimi“ in Puccinis „La Boheme“, sowie die „Gräfin“ in Mozarts „Die Hochzeit des Figaro“.
Weiters hat sie alle großen Oratorien gesungen.
Ihr umfangreiches Repertoire umfasst sowohl verschiedene ausgewählte deutsche, französische, russische, italienische, spanische Lieder, Zarzuela und semiklassische mexikanische und lateinamerikanische Musik.
Als Konzertsängerin sang sie u.a. im Wiener Musikverein, im Wiener Konzerthaus, im Beethovensaal in Bonn, im Beethovensaal der Stuttgarter Liederhalle, im Kongresshaus Zürich, in der Tonhalle Zürich, im Theathre du Chatelet in Paris sowie im Rahmen der Österreichischen Donaufestwochen, beim Internationalen Varna Sommer, beim Braunschweig Festival, beim Rossini Festival in Wildbad, bei der Academia Vocalis Tirolensis in Wцrgl/Tirol und beim Toscana Opera Festival.
Auch dieses Jahr war sie auf Einladung von "Deutsche in Varna" wieder in Varna und hat ihr Publikum begeistert.
Ein netter kleiner Text zu Varna:
Die hätte er sich nicht träumen lassen: teilentblößte, munter schwatzende Badetouristen mit Handtuch und Adiletten, die grüppchenweise vor seiner Terrasse vorbeischlurfen. Zwar hatte der frühere bulgarische Staats- und Parteichef Todor Shiwkow unaufhörlich das Wohl der werktätigen Massen im Auge, dass diese jedoch einmal vor seinem Sommersitz defilieren würden – er hätte es wohl nicht geglaubt.
In den fünfziger Jahren, als von einem extensiven Badetourismus an Bulgariens schöner Schwarzmeerküste noch nicht annähernd zu träumen war, ließ Papa Shiwkow, wie sein Volk ihn nannte, nördlich der Hafenstadt Varna ein Sommerrefugium errichten, das heute vor allem als eines überzeugt: als sozialistischer Mini-Themenpark. International war die Gästeschaft schon immer. Gern lud der Diktator Kollegen aus den sozialistischen Bruderländern zu sich ein, auch der Schah von Persien nahm hier Quartier, ebenso Franz Josef Strauß. Heute ist der Sommersitz Teil eines großen Hotelresorts. Gut versteckt, umgeben von Birken, Zedern, Eichen und Blautannen, liegt der eingeschossige Bau in einem waldigen Park, der, wie früher wohl auch, durch Schlagbäume und Wachleute abgeschirmt ist. Und während drum herum ahnungslos der Pauschaltourismus tobt, herrscht im Inneren der Diktatorenvilla spätzeitliche Ruhe.
Plüsch- und Polstermuff auf Persern und Parkett. Schwere, handgearbeitete Fauteuils mit stalinistisch-barockem Schwung bevölkern die geräumige Lobby. Hier schmauchte der erste Mann im Staate dicke Zigarren im Kreise seiner Bewunderer und erzählte endlos Witze, über die die Anwesenden schallend lachten, weil sie es mussten. Über lange Gänge knarzt man zu den Zimmern. Zentnerschwere Türen öffnen sich quietschend, das Doppelbett im Schlafzimmer ist auch größeren Delegationen gewachsen, der ausladende Balkon grenzt direkt an den Park, und im tonnenschwer möblierten Wohnzimmer bestaunen wir die burgunderfarbene Chaiselongue mit ihrem stolzen Aufmarsch von gleich vier Paradekissen. Die sozialistische Tradition der Mangelwirtschaft wird allenthalben gepflegt: Keinerlei gedrucktes Informationsmaterial über das Hotel ist zu bekommen, über die berühmten Gäste schon gar nicht, und die Dampfsauna im Keller ist außer Betrieb. Dafür lassen sich bei der Einnahme des faden Abendessens postsozialistische Personalanhäufungen ebenso bestaunen wie eine Vielzahl kleiner Brettchen, die man den umherschwirrenden Schwälbchen als Nisthilfe unter die Decke des Patios genagelt hat. Am besten munden der dicke bulgarische Jogurt und der deliziöse Wein vom nahe gelegenen Zarenschloss Euxinograd.
ja, die Bonzen, immer das selbe, warum soll es hier anders sein, war heute schon an der Beach, Caffee Latte, girls, sonnenaufgang über dem meer... was willst du mehr?
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