27 Juli 2006

Deutsche in Bulgarien - ein Haus in Varna, Burgas und Umgebung

Versteckt am Rande einer Plattenbau-Siedlung in Sofia liegt das Apartment und Büro des Architekten Petko Petkov . Der 32-Jährige gilt heute als der wichtigste Nachwuchs-Architekt Bulgariens und hat an internationalen Projekten Erfahrungen gesammelt. Gerade fertig gestellt ist sein "Swiss Dentaprime - Bulgaria" ( HighTech - Architektur für High Tech - Dentalmedizin ) in Varna - Sv. Konstantin.

Im Einklang mit der Natur
Die Harmonie von Natur und Gebäuden ist für ihn als Architekten und Person wichtig. Für einen Freund hat er ein typisches Bulgarisches Steinhaus designed, das moderne Architektur mit dem Gründerzeit-Stil verbindet. Petko Petkow: "Die Lage ist entscheidend. Als wir dieses Haus vor 12 Monaten geplant haben, hatten wir sehr wenig Geld und mussten ein Low-Budget-Projekt realisieren.

Ein Haus, das sich duckt
Der große Durchbruch gelang Petko Petkov mit dem Beachhaus on the Rock - Biala. Das Grundstück liegt direkt in erster Reihe an der steil abfallenden Felsenküste und das Design zeigt das Haus fast unsichtbar unter einem begrüntem Hügel.

Natur zu Gast im Raum
Petkov gestaltet nicht nur öffentliche Gebäude, immer mehr Privathäuser tragen seine Handschrift. Das Apartment-Haus Balchick ist sein letzter Coup - strenge geometrische Linien - Glas und Stein. Charakteristisch für Petkovs Architektur: Er holt die Natur und das Meer sozusagen in den Raum.

Minimalismus ist nicht Minimalismus


Petko Petkov: "Minimalistische Architektur gibt es schon global. Die Unterschiede sind sehr klein, aber spürbar etwa zwischen japanischen und deutschen Entwürfen. Die deutschen Häuser sind oft klarer. Für unseren bulgarischen Minimalismus ist es vielleicht typisch, dass er sehr durch die Natur beeinflusst ist."

Petko Petkov : "Ich liebe Materialien, die sich selbst treu sind wie Stein, Holz, Glas, Beton oder Gips - mit denen arbeite ich am liebsten. Künstliche Farben mag ich nicht so gern. Das Material selbst ist die Farbe. Bei solchem Mamor ist es diese Honigfarbe, die ich persönlich sehr mag - das macht das Haus sehr ruhig und positiv."

In den Fels gebaut
Auch bei Villa Biala ahnt niemand, was sich hinter dem weissen Stein verbirgt. Die Herausforderung für Petkov lautete ein zweistöckiges Gebäude in die Klippenlandschaft zu integrieren, obwohl nur eine Etage erlaubt ist. Felsen rundherum - auch im Wohnzimmer. Auch den sensationellen Blick aufs Meer kann man am Eingang noch nicht vorhersehen.

Geborgenheit und Überraschung
"Ich mache es wie die Japaner", sagt Petkov, "die Häuser erzählen nicht alles sofort und auf den ersten Blick. Ich bevorzuge immer einen bescheidenen Eingang und dann folgt die Überraschung entweder durch einen tollen Ausblick oder einen Garten, der bis ins Haus erstreckt."

"So einfach wie möglich" - so sieht Petko Petkov das perfekte, moderne Haus. Denn dann kann die Natur sich so richtig entfalten. Sagt der junge Architekt mit leichtem Grinsen.

Zur Zeit ist er mit einer Luxus - Villa, dierkt am Meer in Varna - Galata beauftragt. Man darf gespannt sein

2 Kommentare:
At 27 Juli, 2006 09:14, Anonymous Keller said...

Deutsch - Bulgarisch - Japanisch - Deutsch - Ostdeutsch ? Was haben Stilrichtunge mit Ländern zu tun. Deutsch ist international, Japanisch ist international, heute gibt es diese kleinkarierten Grenzen nicht mehr, der Stil ist international

 
At 27 Juli, 2006 18:07, Anonymous Chris said...

Hätte gerne die Adresse des Architekten!

 

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